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Vorschau: Kinostarts am 1. April

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Polizisten, die im Straßenkampf ihr Leben riskieren, eine ungewöhnliche Liebe, ein ehemaliger Cop, der seine Ex-Frau in den Knast bringen will: auch die Kinostarts am 1. April bieten dem Cineasten-Herz allerhand Grund zur Freude. Den Anfang machen wir mit ...

»Greenberg«

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Roger Greenberg ist ein alleinstehender Ex-Musiker, der von seinem Bruder gebeten wird, für ein paar Wochen auf sein Haus in Los Angeles aufzupassen. Neben alten Bekannten trifft er auf seine Jugendliebe Beth, die inzwischen geschieden und alleinerziehende Mutter zweier Kinder ist. Die jedoch reizt ihn nicht mehr - ihm hat es die 25-jährige Nachbarin Florence angetan, mit der sich nach etlichen gemeinsamen Stunden und Katastrophen eine Romanze anbahnt.

»Greenberg« ist eine Mischung zwischen Drama und Liebesfilm mit Ben Stiller, den wir zuletzt bei seinen Abenteuern nachts im Museum beobachten konnten. Die Handlung seines neuen Films mag dem ein oder anderen sicherlich bekannt vorkommen, eine Chance kann man dem Film dennoch geben.

»Lourdes«

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Die Multiple Sklerose-Patientin Christine hat nicht viele Hoffnungen auf Besserung. Dennoch fährt sie in das südfranzösische Lourdes und lässt widerwillig Rituale über sich ergehen, die angeblich helfen sollen. Tatsächlich bessern sich ihre Erkrankungen sogar soweit, dass die Rollstuhlfahrerin allmählich wieder gehen kann. Alles scheint auf ein Wunder hinzudeuten, doch hat sie ihrer Erkrankung wirklich besiegt?

Das aus Österreich und Frankreich stammende Drama hat in den ersten Kritiken recht gut abgeschnitten. Er soll insbesondere einen satirischen Blick auf Schicksal- und Gottesfragen werfen, die mit dem südfranzösischen Lourdes zusammenhängen.

»Gesetz der Straße - Brooklyns Finest«

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Die drei Cops Tango, Eddie und Sal risikieren unabhängig voneinander in Brooklyn ihr Leben, um gegen Kriminalität und Gewalt vorzugehen. Doch in Brooklyns Straßen herrschen andere Gesetze als die des Staates: die des Straßenkrieges und die der Straße selbst. Als der Drogendealer Caz, der sich mit Tango angefreundet hat, aus dem Knast entlassen wird, führt das Schicksal die drei Polizisten zu einer folgenschweren Razzia zusammen.

Mit Richard Gere Ethan Hawke kann »Gesetz der Straße - Brooklyns Finest« einen recht bekannten und hochwertigen Cast aufweisen. Auch wenn wir die Straßenkrieger-Geschichten schon kennen, hört sich die Handlung in dem neuen Film gar nicht so übel an, oder?

»Waffenstillstand«

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Der Irak-Krieg ist offiziell schon längst gegessen, doch die Lage im Land ist nach wie vor kritisch. Als mit den Aufständischen und anderen beteiligten Gruppen ein 24 stündiger Waffenstillstand vereinbart wird, sehen Hilfsorganisationen ihre Chance, der leidenden Bevölkerung Lebensmittel und Medikamente zukommen zu lassen. Unter den Helfern sind die holländische Aufbauhelferin Kim und der französische Arzt Alain, die von dem Journalisten Oliver und seinem Kameramann begeleitet werden, die eine große Story wittern.

Ein Film über den Irak aus Deutschland gibt es nicht? Gibt es doch! Zumindest passiv, denn eigentlich geht es nicht um den Krieg selbst, sondern um dessen Aus- beziehungsweise Nachwirkungen. Hätte eigentlich eine Menge Potenzial, um mit dem sensiblen Thema kritisch umzugehen, scheint ihn aber nicht zu nutzen. Die ersten Reviews von Kollegen sind zumindest niederschmetternd.

»Der Kaufhaus-Cop«

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Milo Boys hat seine Polizeimarke an den Nagel gehängt und ist fortan als Kautions-Cop tätig. Seine Aufgabe besteht darin, diejenigen hinter Gitter zu bringen, die trotz Kaution auf der Flucht sind. Ausgerechnet seine Ex-Frau soll als nächstes hinter schwedische Gardienen her, doch weil nicht nur er hinter der Enthüllungsjournalistin her ist, wird er selbst zum Gejagten.

Klingt nach relativ anspruchsloser Unterhaltung mit Witz und Charme. In den Hauptrollen sind Jennifer Aniston und Gerard Butler zu sehen, die wie geschaffen für das Genre zwischen Komödie und Romantik zu sein scheinen.

»Eine zauberhafte Nanny - Knall auf Fall in ein neues Abenteuer«

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Mrs. Green ist mit ihren Kindern hoffnungslos überfordert. Obendrein befindet sich ihr geliebter Ehemann im Krieg und die Verwandtschaft aus der Stadt hat sich bei ihr eingerichtet, um sich vor Bomben und Kämpfen zu schützen. Natürlich geraten die beiden Parteien aneinander - wer da helfen kann? Nur Nanny McPhee!

Klingt ein wenig nach »Superanny«, oder? Wer ihn gesehen hat, möge uns bitte mitteilen, welche Unterschiede und Parallelen es zwischen McPhee und der RTL-Tante gibt. Die Komödie aus dem Vereinigten Königreich jedenfalls hat bislang eher durchschnittlich abgeschnitten. Verglichen mit der TV-Doku also ein Kompliment.

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