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Kritik: The A-Team

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Nun hat also auch die bekannte und recht beliebte TV-Serie ‚The A-Team‘ eine Kinoadaption erhalten. Das sogenannte A-Team besteht aus vier ehemaligen Soldaten. Halt – so kann ich meine Kritik ja eigentlich gar nicht beginnen, da die Vier – Hannibal, Face, Murdock und B.A. – ja zu Beginn des Films noch keine Ex-Soldaten sind. Der Film bedient sich nämlich zweier großer Einleitungen. Die Erste zeigt, wie sie sich gefunden und kennengelernt haben, wobei Hannibal und Face sich bereits kannten. Die zweite Einleitung zeigt dann, wie es zur unehrenhaften Entlassung der Truppe gekommen ist. Der Film selbst bezieht sich dann auf diese Operation und das A-Team macht sich erstmals selbstständig auf eine Mission, um seine Unschuld zu beweisen.

Ich selbst würde mich nicht wirklich als Crack der TV-Serie bezeichnen, habe aber doch genug Episoden gesehen, um die einzelnen Charaktere ein wenig näher zu kennen und auch um bemerken zu können, dass man die bekannten ‚Running Gags‘ der Serie auch in den Film übernommen hat (die Flugangst von B.A., die Verwirrtheit von Murdock, die Liebe von Hannibal zu gelungenen Plänen und die Leidenschaft von Face für hübsche Frauen). Aber nicht nur die Running Gags lassen uns schnell ‚heimisch‘ fühlen, auch der gelungene Cast trägt das seine dazu bei. Es dauert eigentlich nur wenige Minuten und schon hat man die neuen Darsteller als das A-Team akzeptiert. Besonders gelungen fand ich dabei Bradley Cooper, der mir als Face beinahe besser gefallen hat, als das Original aus der TV-Serie. Aber auch die anderen machen ihre Sache wirklich hervorragend. Im Vorfeld empfand ich es auch als interessant, wie man den wahren B.A. (Mr. T) wird casten können. Das Ergebnis - es ist durchaus gelungen - Quinton Jackson hat die Rolle wirklich gut gespielt. Die wohl bekannteste Nebenrolle hat sicher Jessica Biel inne, die - wie in vielen Filmen zuvor - aber eher nur als optischer Aufputz zu sehen ist, da - allerdings auch bedingt durch ihre Rolle – sie dem Film keinesfalls ihren Stempel aufdrücken kann.

Fazit: Viele Szenen aus dem Film sind doch sehr überzogen und auch fern jeglicher Realität (Panzer, Flugzeug, …), doch lässt man sich bewusst auf diesen Film ein, also einfach zurücklehnen und genießen ohne viel nachzudenken, wird man hier sicher bestens unterhalten werden. Ob meine Meinung auch derer entspricht, die sich als wahre Fans der TV-Serie bezeichnen, kann ich nicht sagen. Mir hat auf jeden Fall sowohl der Film als auch das neue A-Team gefallen.

7 von 10 Punkten

Kommentare (2)


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Filmfreak
19.08.10 - 08:20
Ich werde mir schon jetzt diesen Titel für die Heimauswertung definitiv vormerken.
Merci für Deine Kritik Jürgen, so weiß ich schon jetzt auf was ich mich bei diesem Film hier einlasse.

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Chev
12.08.10 - 21:44
Will ich das wirklich sehen ?
Ich denke nicht ...

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