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Vorschau: Kinostarts am 23. September - Eat Pray Love & mehr

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In wenigen Tagen erscheinen die neuen Kinofilme. Diesmal dabei: »Jud Süss«, »The Town« und »Eat Pray Love«. Wer damit nichts anfangen kann, könnte zwischen den übrigen sieben Filmen vielleicht fündig werden. Hier unsere Vorschau:

»Bis aufs Blut - Brüder auf Bewährung«

das leben

Tommy (Jacob Matschenz) und Sule (Burak Yigit) sind Freunde, schon immer. Sie sind wie Brüder, ihre bedingungslose Freundschaft gibt ihnen Halt. Die Clique ist ihre Familie, Hip Hop ihr Leben. Es sind Drogen im Spiel, und irgendwann taucht die Frage auf: Wie viel ist Freundschaft wert?

»Blutsfreundschaft«

das leben

Der 16-jährige Axel verkracht sich mit seinem Stiefvater und gerät in Kontakt mit einer Gruppe von Neonazis. Um ein echtes Mitglied zu werden soll Axel einen Sozialarbeiter umbringen. Doch er läuft davon und versteckt sich in einer Wäscherei, die von dem 80-jährigen Gustav Tritzinsky betrieben wird. Axel erinnert Gustav an einen Liebhaber, den er wärend des Kriegs kannte – seine erste Liebe, die er an die Gestapo verraten hatte. Um für diesen Betrug zu büßen, gewährt er Axel Unterschlupf. Axel hat nun also die Wahl zwischen seinen schulenfeindlichen Nazikumpels oder der Freundschaft zu einem homosexuellen Mann.

»Cato«

das leben

Der Widerstand gegen das Nazi-Regime kennt viele Namen – und doch sind uns heute nur wenige bekannt; Cato Bontjes van Beek ist einer von ihnen. 1920 in der Nähe von Bremen geboren verlebt sie eine wundervolle Kindheit. 1937 geht sie nach Berlin, schließt sich kurze Zeit später dem Widerstand an, wird 1942 verhaftet und hingerichtet. Die Dokumentation Cato von Dagmar Brendecke ist Spurensuche und Hommage zugleich an das kurze, aber umso intensivere Leben der Cato Bontjes van Beek.

»Dinner für Spinner«

das leben

Wie weit würdest du gehen, um auf der Karriereleiter eine Stufe höher steigen zu können? Dieser existentialistischen Frage sieht sich der Yuppie Tim Wagner (Paul Rudd) gegenüber gestellt, als ihm in seiner Firma ein neuer, besser bezahlter Posten in Aussicht gestellt wird. Die einzige Hürde, die er dafür noch überwinden muss, ist die Teilnahme am sogenannten Dinner für Spinner, welches sein Chef allmonatlich ausrichtet: Der Mitarbeiter, der bei diesem dekadenten Dinner den spleenigsten Gast mitbringt, bekommt die Beförderung. Wobei spleenig noch eine Untertreibung ist. Tim hat gewisse Skrupel, die durch seine Verlobte noch verstärkt werden. Als er allerdings Barry (Steve Carell) kennen lernt, einen Steuerangestellten, der mit ausgestopften Mäusen berühmte Gemälde nachstellt, wirft er sämtliche Zweifel über Bord, denn vor ihm steht der ideale Begleiter für das Dinner für Spinner. Was Tim dabei allerdings übersieht: Kurzfristig mag er beim Dinner für Spinner vorne liegen, doch Barry hat durch seine chaotische Ader ungeahnte und nachhaltige Nebenwirkungen auf Tims Leben, was er schon bald zu spüren bekommt.

»Eat Pray Love«

das leben

Manch einer erreicht in seinem Leben einen Punkt, an dem man zurückblickt und sich fragt: Und, war es das jetzt? Beim Mann nennt man das wohl Midlife-Crisis. Dass es dieses Phänomen der Sinnkrise auch bei Frauen zu finden gibt, zeigt Eat Pray Love. Julia Roberts spielt in Eat Pray Love eine Frau jenseits der 30 namens Elizabeth Gilbert. Eigentlich hat sie alles, was sie sich in ihrem jungen Leben nur wünschen kann: Erfolg im Job als Schriftstellerin, einen Mann, ein Haus. Und doch findet sie in dieser Konstellation keine Erfüllung. Nachdem sie sich von ihrem Mann David (James Franco) scheiden lässt und eine weitere unglückliche Beziehung eingegangen ist, trifft sie eine weitreichende Entscheidung: Sie begibt sich auf eine einjährige Sinnsuche, um Leib und Seele wieder in Einklang zu bringen. Der Plan lautet daher schlicht: Eat Pray Love, wobei sie Letzteres nicht offiziell sucht. Also führt sie ihre Reise zunächst nach Italien (Eat), dann nach Indien (Pray), um schließlich auf Bali zu enden (Love). Für den Weg werden Elizabeth große Verluste vorhergesagt, aber auch reicher Zugewinn.

»Fish Tank«

das leben

Mias (Katie Jarvis) Leben gleicht einem Fish Tank: Sie ist in der Pubertät und der Tristesse ihres Wohnorts gefangen und gleichzeitig allen Blicken ausgesetzt. Überall eckt sie an, was darin eskaliert, dass sie von der Schule fliegt. Wie viele Heranwachsende hat sie das Gefühl, dass sie keiner versteht, noch verstehen will. Lediglich der neue Freund ihrer Mutter, Connor (Michael Fassbender), gibt sich die Mühe, ihren Bedürfnissen zuzuhören. Außerdem nimmt er ihre Tanzleidenschaft ernst, ihre einzige Möglichkeit, ihrem Leben für kurze Zeit zu entfliehen. Dennoch muss Mia die ein oder andere Enttäuschung hinnehmen, wenn sie ihrem Fish Tank entfliehen möchte.

»Guru - Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard«

das leben

Die Beatles waren nicht erst durch ihre Pilzköpfe Vorreiter in modischen Dingen; in den 60ern, als der Westen sich östlichen Einflüssen öffnete, suchten sie als populäre Pioniere in Indien Erleuchtung. Ein Trend, der bis weit in die 70er Anklang bei vielen Menschen fand. Denn auch einfache Menschen machten sich auf, um in der Ferne zu sich selbst zu finden – oder unter dem Deckmantel der geistigen Erweiterung tantrischen Sex zu praktizieren. Guru – Bhagwan, his Secretary & his Bodyguard erzählt die Geschichte vom Schicksal zweier solcher Menschen, die bei dem Guru Bhagwan Shree Rajneesh ihr Heil suchen, letztendlich aber feststellen müssen, dass er auch nur ein Mensch ist, der es versteht, seine Anhänger zu manipulieren.

»Jud Süss - Film ohne Gewissen«

das leben

Propaganda ist das probate Mittel, um gerade zu Zeiten des Krieges (gegen wen oder was auch immer) die Massen zu beeinflussen und zu dem erwünschten Zweck zu führen, sich geschlossen hinter die propagierte Idee zu stellen. Das Medium Film eignet sich durch seine besonders suggestive Weise perfekt zum Mittel der Manipulation. Das erkannte keiner so gut (oder schlecht) wie der Propagandaminister des Dritten Reiches, Joseph Goebbels. Der von ihm in Auftrag gegebene Film Jud Süß ist das vielleicht anschaulichste Werk zur Mobilisierung gegen die Juden. Oskar Roehler hat in seinem Film Jud Süß – Film ohne Gewissen die Entstehungsgeschichte des Originals aus dem Jahre 1940 als Drama inszeniert. Darin wird der österreichische Schauspieler Ferdinand Marian (Tobias Moretti) von Joseph Goebbels (Moritz Bleibtreu) persönlich für die Rolle des Jud Süß gecastet. Regie soll Veit Harlan (Justus von Dohnanyi) führen, der für Goebbels schon mehrere antisemitische Filme inszenieren durfte. Marians Frau Anna (Martina Gedeck) sträubt sich gegen die Aufnahme der Rolle, ist sie doch Jüdin. Da die Chance auf Erfolg aber zu reizvoll ist, lässt sich Ferdinand Marian auf den Pakt mit dem Teufel Goebbels ein, mit dramatischen Konsequenzen für ihn und seine Frau.

»Kinshasa Symphony«

das leben

Kinshasa, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, drittgrößte Stadt Afrikas. Hier wohnen fast zehn Millionen Menschen, die zu den ärmsten Bewohnern unseres Planeten zählen. Es ist die Heimat des einzigen Symphonieorchesters Zentralafrikas – L’Orchestre Symphonique Kimbanguiste. Kinshasa Symphony ist ein Film über den Kongo, über die Menschen in Kinshasa und über die Kraft der Musik. Die Filmemacher Claus Wischmann und Martin Baer entführen in Kinshasa Symphony den Zuschauer in eine Welt, wie man sie noch nicht gehört hat.

»The Town«

das leben

Ein Roman stand Pate für die zweite Regie-Arbeit des Schauspielers und Produzenten Ben Affleck nach Gone, Baby, Gone – Kein Kinderspiel: Der Bestseller Prince of Thieves von Chuck Hogan. In der Verfilmung namens The Town spielt Affleck den Bankräuber Doug MacRay, der mit seiner Bande Bostons Finanzhäuser plündert. Doug fühlt sich dabei wie der King of The Town, und der Erfolg gibt ihm recht. Das Leben der Bande läuft so lange gut, bis Doug sich in eine ehemalige Geisel verliebt, die Bankmanagerin Claire (Rebecca Hall). Nun muss Doug sich entscheiden zwischen der Liebe zu dieser Frau und der Loyalität gegenüber seinen Kumpels. Die Sache spitzt sich zu, als das FBI den Räubern auf die Spur kommt und die Schlinge sich immer enger zuzieht.

Kommentare (5)


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kobebryant08
20.09.10 - 08:51
mich lockt da nur the town ins kino.

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eichi
19.09.10 - 18:55
hmm, wirklich ins kino lockt mich da nicht leicht ein film. wenn, dann am ehesten noch the town und dinner für spinner

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chredd
19.09.10 - 18:53
denke ich werd mir ne portion spaß beim "dinner für spinner" geben ^^ sonst nicht so viel dabei
trotzdem danke für die review, klasse wie immer

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Kiddow
18.09.10 - 19:32
Also auf Eat love Pray, The Town und Jud Süss freu ich mich auch schon sehr! Vor allem Eat Love Pray! Tolle Story und eine wunderschöner Soundtrack! Da ist mal wieder Kino angesagt...

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Filmfreak
18.09.10 - 09:56
In dieser Vorschau für mich interessant:
Jud Süss - Film ohne Gewissen
The Town

aber auch Eat Pray Love liest sich interessant, jedoch nicht als Kinogang.
Thx für diese Vorschau, Daniel!

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