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Kritik: Resident Evil 4: Afterlife 3D

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Etwas spät aber doch, habe ich es nun auch endlich noch in den vierten Teil von »Resident Evil: Afterlife 3D« geschafft. Gleich zu Beginn ereilte mich dann schon ein kleiner Schock. Nein, nicht im Bezug auf den Film, sondern wegen dem Eintrittspreis, der mit 13 Euro doch recht deftig ausgefallen ist. Es war zwar eine IMAX-3D-Vorstellung, doch auch dafür fand ich den Preis einfach zu hoch. Aber gut. Das nur am Rande.

Action, Slow-Motion, Zombies, Tentakelhunde, ... der vierte Teil bietet zwar Einiges, aber leider nicht wirklich viel Gutes. Vor allem die ersten Minuten des Films sind langweilig und recht uninteressant. Es wird zwar geile Action geboten, mit Kugeln, die in Zeitlupe durch die Luft sausen und man bekommt zahlreiche "Jovovichs" zu sehen, die erst einmal alles kräftig aufmischen, aber außer dem optischen Eindruck, hinterlässt diese knappe Viertelstunde keinen wirklich bleibenden Eindruck. Erst danach wird die Story etwas besser, aber leider nicht wirklich spannender. Alice (Milla Jovovich) ist eben immer noch auf der Suche nach Überlebenden und hat dabei einige Hindernisse zu überwinden ...

Vor allem die Darsteller konnten mich nicht wirklich überzeugen. Milla Jovovich wirkt meist etwas lustlos und 'betet' ihren Text einfach nur runter. Aber auch von den anderen Charakteren sticht nicht wirklich jemand positiv hervor. Am geilsten fand ich persönlich den Auftritt vom "Butcher". Er sieht optisch einfach genial aus und sorgt mit seinem überdimensionalen Hammer noch einmal für richtig Schwung. Natürlich gibt es auch wieder einige Zombies zu sehen, die aber zum größten Teil harmlos bleiben. Ganz nach den bisherigen Filmen, gibt es auch hier ein offenes Ende, das einige Fragen offen lässt. Resident Evil 5 lässt grüßen!

Die 3D Technik ist nicht schlecht. Zumindest am Anfang war es wieder ein tolles Erlebnis, doch der Mensch ist leider ein 'Gewohnheitstier' und so habe ich schon nach geraumer Zeit die Effekte nicht mehr bewusst wahrgenommen. Das liegt aber sicher auch daran, weil es im Film nicht wirklich viele gute 3D-Effekte gegeben hat. Vor allem beim hammerschwingenden "Butcher" hatte ich mir erhofft, dass ich aus Angst vor dem riesen Hammer im Kinosessel zusammenzucke. Doch leider Fehlanzeige.

Fazit:
Wer an den bisherigen Teilen Spaß hatte und sie als unterhaltend empfand, wird auch an »Afterlife« seine Freude haben. Es gibt zwar nichts, was nicht schon in irgendeiner Form dagewesen wäre, dennoch - trotz aller erwähnten Kritikpunkte - empfand ich den Film nicht als wirklich schlecht. Für mich als Freund der Reihe ist »Resident Evil 4« guter Durchschnitt, für alle anderen wird er wohl eher nur Durchschnitt sein.

5,75 von 10 Punkte

Kommentare (1)


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Filmfreak
27.09.10 - 14:12
Tia, leider kämpft auch dieser Titel mit seiner Story und den schauspielerischen Leistungen der Darsteller, wie schon bei den vorangegangenen anderen Teilen.

Zum komplettieren meiner Sammlung ok, mehr aber auch nicht.

Merci für Deine Kritik, Jürgen!

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