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Karate Kid: Interview mit Jackie Chan

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Am 25. November findet die Geschichte um den Außenseiter Dre (Jaden Smith), der von Detroit nach Peking zieht und sich dort behaupten muss, ihren Weg als BluRay und DVD in die Läden. Neben Will Smiths Sohn können wir in »Karate Kid« Jackie Chan erstmals als Lehrer bestaunen - in der Rolle des stillen Mr. Han.
Wie Jackie Chan seine Rolle empfand und was er sonst noch zu sagen hat, könnt ihr nun in einem uns vorliegenden Interview herausfinden:

Frage: Mr. Han wendet einige unkonventionelle Methoden an, um »Dre« (Smith) Kung-Fu beizubringen. Hat Ihr Kampfkunst-Lehrer Sie jemals auf eine Weise unterwiesen, die anfangs keinen Sinn zu haben schien?

Jackie Chan: Ja, mein Meister ließ mich in ein- und derselben Position eine Stunde lang verharren. Das hatte für mich zunächst keinen Sinn, half mir aber dabei, mich zu konzentrieren und lehrte mich Geduld.

Frage: Im Film sagt Ihre Figur: »Ruhig zu sein und Nichts zu tun ist nicht dasselbe.« Wie kann das auch auf das Schauspielen übertragen werden - besonders in Bezug auf Ihre Rolle, bei der viel kraft aus der Stille geschöpft wird?

Jackie Chan: Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich jemanden spiele, der sich nicht viel bewegt. Während der Dreharbeiten schaute ich Jaden an und stellte fest: Diese Rolle spielte ich früher. Ich war in den Filmen immer der Schüler, aber nun bin ich der Lehrer. Je weniger man spricht, desto mehr sagt man.

Frage: Mr. Hans Hobby ist das Reparieren von Autos. Haben Sie ein Hobby dem sie nachgehen, wenn Sie gerade keinen Film drehen?

Jackie Chan: Ich putze gern. Klingt das verrückt? Ich putze überall. Ich wische sogar die Böden an Filmsets. Als ich noch kein Haus in Los Angeles hatte, habe ich nicht nur vor meiner Wohnung gewischt, ich half auch meinen Nachbarn beim Wischen draußen. Ich mag es, gut organisiert zu seun und ich liebe eine saubere Umgebung. So fühle ich mich wohl. Außerdem trainiere ich gern im Fitnessstudio.

Frage: Im Film gibt es einen wirklichen Austausch von Wissen zwischen Dre und Mr. Han. Gab es einen vergleichbaren Austausch auch zwischen Jaden und Jackie?

Jackie Chan: Ja, ich brachte Jaden Zaubertricks und verschiedene Kampfstile bei und er brachte mir das Rappen und tanzen bei. Ich denke, ich bin ziemlich gut, aber ich glaube, er würde mir da nicht zustimmen (lacht).

Frage: Dres Peiniger trainieren an einer Akademie mit dem Motto »Keine Schwäche, kein Schmerz, kein Erbarmen«. Wenn Jackie Chan eine Kampfschule hätte, was wäre ihr Motto?

Jackie Chan: Respektiere jeden!

Frage: Sind Sie an den Bonus Features (Kommentar, Featurettes usw.) zu diesem Film beteiligt und macht es Ihnen Spaß? (Beispielsweise haben wir in Japan die Premiere von Jackie und Jaden für die japanische DVD aufgezeichnet)

Jackie Chan: Ja.

Frage: Dieser Film war ein weltweiter Kassenerfolg (334 Millionen Dollar). Was genau ist es, das die Geschichte für die ganze Welt so langfristig attraktiv und interesant macht?

Jackie Chan: Ich denke, viele Menschen haben sich den Film angesehen, weil sie sich damit identifizieren konnten. Ein Lehrer, ein Fiesling, ein Kind, das gequält wird, jemand der Kampfkünste mag, jemand der China mag, jemand, der aus seiner Heimatstadt an einen neuen Ort gezogen ist - im Film ist für jeden etwas dabei. Außerdem gibt es einige gute Botschaften, an die sich die Leute immer erinnern werden.

Unser Dank geht an Harvard Public Relations, die uns freundlicherweise das Interview zur Verfügung stellen.

Kommentare (1)


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Filmfreak
29.09.10 - 08:16
Aufschlussreiches & nicht minder interessantes Interview, welches wir hier nachlesen dürfen!

Merci dafür, Daniel!

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