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Vorschau: Kinostarts am 25. November - SAW 3D, Bon Appetit & mehr

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Ab dem 25. November darf wieder gegruselt werden, denn da kommt ein neuer Teil der »SAW«-Reihe in unsere Kinos. Außerdem dabei: »Bon Appetit« mit Nora Tschirner, »Fair Game«, in dem sich Naomi Watts und Sean Penn um die Frage kümmern, ob der Irak Uran anreichert oder nicht. Hier unsere Übersicht aller Neustarts:

»Au revoir Taipei«

das leben

Einen seltsamen Kunden hat die große Buchhandlung in Taipeh: Nie kauft er etwas, doch Nacht für Nacht hockt er vor den Regalen auf dem Boden und blättert in den Französisch-Lehrbüchern. Kais Freundin ist nach Paris gezogen, und er träumt davon, ihr zu folgen. “Sans vous Taipei est très triste. Très très triste.” Als ein freundlicher alter Gangster aus der Nachbarschaft Kai einen Deal vorschlägt – ein Ticket nach Paris gegen einen “Kurierdienst” – bleibt allerdings keine Zeit mehr für Traurigkeit. Es beginnt eine turbulente Nacht, in der eine Gruppe von Möchtegern-Ganoven in orangefarbenen Anzügen Kais besten Freund entführt, ein nicht so cooler Polizist Dienst und Liebesleben durcheinander bringt und Kai Paris aus den Augen verliert, weil er sich frisch verliebt: in Susie, die Buchhändlerin.

»Bödälä - Dance The Rhythm«

das leben

Bödälä – Dance the Rhythm ist ein temporeicher Film über Menschen, die ihre Füsse archaisch und kraftvoll zu ihrem künstlerischen Ausdrucksinstrument machen. Ausgehend vom Bödelen in der Innerschweiz begibt sich der Film auf eine Reise zu Stepptanz, Flamenco und Irish Dance. Das rhythmische Aufstampfen der Schuhe erinnert an urchige rituelle Volkstänze. Aus dem «Tanz des Volkes» entstehen Show- und Wettkampftänze. Der Film begegnet leidenschaftlichen Tänzerinnen und Tänzern, Menschen, die im Rhythmus ihrer Füsse Freude, Lust und Trauer ausdrücken.

»Bon Appetit«

das leben

Jeder frönt in seinem Leben zumindest einer Leidenschaft. Für Daniel (Unax Ugalde) ist es in Bon Appétit die des Kochens. Diese teilt er mit Thomas (Herbert Knaup), der ein exquisites Restaurant sein Eigen nennt und bei dem Daniel eine hoffnungsvolle Anstellung findet. Doch die beiden teilen eine weitere Leidenschaft: Hanna (Nora Tschirner), die Sommeliere im “Wackerl“. Während Thomas, der für Daniel eine Art Ziehvater wird, selber verheiratet ist und sich Hanna nicht voll verpflichtet fühlen will, glaubt Daniel nicht an die bedingungslose Liebe, was auch darin begründet ist, dass seine Eltern sich früh scheiden ließen. Hanna imponiert Daniel mit ihrer Unbekümmertheit und schafft es, ihn aus seiner Fatalität zu reißen. Was allerdings nicht bedeutet, dass das Happy End in Bon Appetit schnell angerichtet ist.
Bon Appetit bereitet aus den altbekannten Zutaten das Kochen und das Lieben ein romantisches Menü zu, das in kulinarischer Tradition steht zu Filmen wie zum Beispiel Bella Martha mit Martina Gedeck oder Julie & Julia mit Amy Adams und Meryl Streep in den Hauptrollen.

»Cyrus«

das leben

Sieben Jahre nach seiner Scheidung hat John (John C. Reilly) sein Leben immer noch nicht richtig im Griff. Zu allem Überfluss überbringt ihm seine Ex-Frau Jamie (Catherine Keener) zu Beginn von Cyrus – Meine Freundin, ihr Sohn und ich auch noch die Nachricht, dass sie in Kürze erneut heiraten will. Da sich die beiden trotz allem gut verstehen, lässt sich John, zunächst noch widerwillig, dazu überreden, zu ihrer Party zu kommen. Überraschenderweise erfüllt sich dort Jamies Hoffnung: trotz seines verzweifelten Auftretens lernt John jemanden kennen, die warmherzige Molly (Marisa Tomei). Die beiden Singles verstehen sich auf Anhieb, gehen schließlich öfter gemeinsam aus und alles könnte perfekt sein, wäre da nicht ein Problem: Cyrus.

Verwirrt über Mollys hartnäckige Weigerung, ihn mit zu sich nach Hause zu nehmen, stattet John ihr einen Überraschungsbesuch ab und schnell stellt sich heraus, dass Molly einen anderen Mann vor ihm verstecken wollte, ihren Sohn Cyrus (Jonah Hill). Der 22-jährige hat noch nicht gelernt auf eigenen Füßen zu stehen und auch wenn er sich zunächst freundlich gibt, wird recht bald deutlich, dass Cyrus gar nicht daran denkt, seine Mutter mit einem anderen Mann zu teilen. Es beginnt ein aberwitziger Kampf zwischen den beiden unterschiedlichen Konkurrenten, denn weder John noch Cyrus wollen freiwillig von Mollys Seite weichen.

»Fair Game«

das leben

Das Leben schreibt wieder einmal die besten Drehbücher – so auch in Fair Game: Valerie Plame (Naomi Watts) ist als CIA-Agentin unterwegs in geheimer Mission im Irak. Ihr Auftrag ist der Nachweis waffenfähigen Plutoniums. Ihr Mann Joseph Wilson (Sean Penn), früherer Diplomat und nun Berater des CIA, arbeitet erstmals mit seiner Frau zusammen. Als er im Zuge seiner Recherchen feststellen muss, dass die Regierung unter Bush mutwillig Beweise fälscht, um den Krieg gegen Saddam Hussein nicht nur im eigenen Land, sondern vor aller Welt zu rechtfertigen, gerät Wilson in einen Loyalitätskonflikt und entscheidet sich für die Veröffentlichung der Wahrheit. Die Entscheidung für sein Gewissen hat ungeahnte Konsequenzen vor allem für seine Frau.

»Habermann«

das leben

Sudetenland 1937: Mit der Hochzeit des deutschen Unternehmers August Habermann (Mark Waschke) und der schönen jüdisch-tschechischen Jana (Hannah Herzsprung) zeichnet sich das herandrohende Unheil der kommenden Jahre bereits ab. Probleme bekommt der reiche Mühlen- und Sägewerksbesitzer nicht nur mit den rebellierenden, tschechischen Arbeitern sondern auch mit dem Einzug des grausamen Naziregimes unter der Führung des gewissenlosen SS-Mannes Kosloswki (Ben Becker). Langsam aber unabwendbar steigern sich in Habermann unterschwellige Bedrohung und menschliche Grausamkeit. Die aufwühlende, europäische Koproduktion inszeniert die Zeit der Besetzung und der politischen Grauzone eindrucksvoll, ohne dabei eine Seite zu heroisieren oder zu verteufeln. Habermann bildet historische Wahrheiten und bewegende Schicksale ab, deren Folgen auch heute noch spürbar sind. Ein cineastisch selten aufbereitetes Stück Geschichte, als Koproduktion auf beste Weise zusammengefügt.

»Suicide Club«

das leben

Suicide Club vom Regisseur Olaf Saumer führt das Schicksal von fünf Fremden zusammen, die sich auf dem Dach eines Hochhauses treffen. Hier wollen sie gemeinsam Selbstmord begehen. Jeder der Fünf hat einen völlig anderen Hintergrund, und trotzdem sind sie vereint in ihrem Wunsch, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Durch einen zwischenfall müssen sie allerdings ihr Vorhaben verschieben und einen Tag gemeinsam – als Suicide Club – auf dem Dach verbingen.

Kommentare (1)


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Filmfreak
22.11.10 - 06:06
Fair Game liest sich sehr interessant und als bekennender Saw-Fan natürlich das neueste Werk um den Puzzlemörder.

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