Hosted by World4YouDienstag, 17. Juli 2018
Amazon Prime Filme


Kritik: Megamind

Share @ Whatsapp
Da ist er also. Der Film, der in Amerika gerade alle Rekorde bricht.

Es fängt eigentlich alles mit einem abstürzenden blauen Mann an der aus der Ich-Perspektive erzählt, wie es denn eigentlich dazu kam. Dieser blaue Mann ist Megamind aus Metro City. Der Superbösewicht, der im Dauerclinch mit Metroman liegt. Er versucht alles, um seinen Erz-Feind zu erledigen. Und nebenbei seine Lieblingsgeisel Reporterin Roxanne Ritchi immer wieder mal zu entführen. Ich sage nur, Geisel-Bonusheft. Eines Tages gelingt es Megamind, Metroman zu töten. Es ist nicht wirklich klar, wer mehr darüber entsetzt ist. Die Bürger von Metro City, oder Megamind selbst (jedenfalls nach der ersten Euphorie). Irgendwann langweilt er sich, weil er tun und lassen kann, was er will.

Deshalb kommt er auf die Idee, sich einen neuen Feind zu erschaffen. Mit Hilfe von Metromans DNS. Seine unfreiwillige Wahl fällt auf den, ein bisschen dusseligen, Kameramann der Reporterin. Dieser wird daraufhin zu Titan und wird von Megamind, verkleidet als Spacedaddy, zu einem Superhelden aufgebaut. Leider merkt Titan, dass er mit seinen Kräften …. STOP! Ich will ja nicht alles erzählen. Irgendwas wollt ihr ja noch anschauen und es wäre blöd, wenn ich die Überraschungen und Wendungen der Geschichte schon im Vorfeld verraten würde.

Deshalb komme ich zu meiner Kritik.

Megamind lässt sich am besten vergleichen mit Filmen wie „Ich - einfach unverbesserlich“ und „Die Unglaublichen“. Abgedreht, witzig, absurd, rührselig, genial, Technisch up to date ...

Er hat so ziemlich alles was in den letzten Jahren in den Animationsfilmen immer gut funktioniert hat. Und er fasst die besten Sachen davon zusammen. Sogar einen, wie soll ich sagen, bisschen andersartigen Helfer hat Megamind. Was bei „Ich – Einfach unverbesserlich“ die Minimoys waren, ist bei Megamind ein Fisch auf einem Robotergorilla-Körper. Daran sieht man auch, dass man den Film nicht wirklich zu ernst nehmen sollte. Einfach zurück lehnen und genießen. Die vorhandenen 3D-Effekte sind gut platziert und auch nicht zu aufdringlich. Aber auch in 2D denke ich, funktioniert der Film und macht Spaß.

Fazit:
Gerade auf der großen Leinwand eines Kinos wirken die Effekte und die Detailgenauigkeit der Animationen extrem gut. Wer also die Möglichkeit hat, ihn sich im Kino anzuschauen. Unbedingt wahrnehmen.
Mir persönlich hat er sehr gut gefallen. Auch wenn er nicht 100%ig an meinen Lieblingsanimationsfilm „Die Unglaublichen“ heran kommt. Aber er wird definitiv in meine BD-Sammlung wandern und er wird wohl mehr als 1 Mal angeschaut werden.

8 von 10 Punkte

Kommentare (2)


Beitrag schreiben


eichi
24.11.10 - 16:05
coole kritik, andy - mit einer recht hohen bewertung. bin gespannt, ob der film wirklich so gut geworden ist!

Antwort abgeben

Filmfreak
23.11.10 - 15:30
Lupenreine und feine Rezi von Dir Andreas zu diesem neuesten Animationswerk.
Die Vorfreude auf die BD ist durch Deine gelungene Rezi um ein vielfaches gestiegen!

Antwort abgeben




Blogstatistik

GESAMT: 5.595 Beiträge
Jahr 2010: 972 Beiträge
Monat November: 65 Beiträge

Angemeldet bleiben?
Amazon Prime Unbegrenzter Seriengenuss