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Vorschau: Kinostarts am 23. Dezember - Yogi Bär & mehr

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Das Jahr neigt sich allmählich seinem Ende zu und auch frische Filme erreichen uns nur noch zweimal: Jeweils am 23. und 30. Dezember. Am kommenden Donnerstag verzaubert uns Yogi Bär mit seinem Versuch, seine Heimat zu retten und Robert De Niro zeigt uns gemeinsam mit Ben Stiller das Familienleben. Hier unser Überblick:

»Der Freischütz«



Der Freischütz ist die filmische Umsetzung der gleichnamigen deutschen Oper von Carl Maria von Weber. Regisseur Jens Neubert hat für seinen romantischen und phantasievollen Musikfilm ein großes Sängerensemble, mit namenhaften Größen wie Juliane Banse, Franz Grundheber, René Pape, Michael König und Michael Volle vereint, welches von Dirigent Daniel Harding angeleitet wird.

»Drei«



Seit 20 Jahren sind Hanna (Sophie Rois) und Simon (Sebastian Schipper) ein Paar. Sie leben in Berlin, nebeneinander und miteinander in kämpferischer Harmonie. Sie sind attraktiv, modern, gereift, kinderlos, kultiviert, ernüchtert. Fremdgehen, Kinderwunsch, Zusammenziehen, Fehlgeburten, Flucht und Rückkehr: die Kulturmoderatorin und der Kunsttechniker haben vieles hinter sich, aber nicht mehr ganz so viel vor. Bis sich beide in Drei, ohne voneinander zu wissen, in denselben Mann verlieben. Adam Born, Stammzellenforscher (Devid Striesow). Ein Mensch mit vielen Gesichtern, charmant, geheimnisvoll, ein Mann der Tat, kein Zauderer. Erst lässt sich Hanna mit ihm ein, wenig später auch Simon. Heimlich führen sie ihre Affären mit Adam, nicht ahnend, wie sehr das Geheimnis, das sie voreinander haben, sie miteinander verbindet. Erst als Hanna unverhofft schwanger wird, werden die drei Liebesbeziehungen ernsthaft auf die Probe gestellt.

»Meine Frau, unsere Kinder und ich«



Wieder einmal steht ein Familientreffen ins Haus, das garantiert nicht so verlaufen wird, wie es sich die Beteiligten gerne wünschen würden. Meine Frau, unsere Kinder und ich setzt fünf Jahre nach den turbulenten Ereignissen des Films Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich ein. Gaylord Focker (Ben Stiller) ist mittlerweile stolzer Vater von fünfjährigen Zwillingen, deren Einschulung kurz bevor steht. Als gäbe es nicht schon genug zu tun, ist das eigentliche Chaos mit dem Besuch seiner Schwiegereltern Dina (Blythe Danner) und Jack (Robert De Niro) bereits vorprogrammiert, genauso wie deren Konfrontation mit Gaylords eigenen Eltern, die kaum unterschiedlicher sein könnten, als Pams (Teri Polo) Familie. Schon bald ist Gaylord genervt von den Ratschlägen des Ex-CIA Agenten Jacks, der gänzlich andere Vorstellungen von Kindererziehung hat als er. Zu allem Überfluss steht in Meine Frau, unsere Kinder und ich plötzlich auch noch Pams liebeskranker Exfreund Kevin (Owen Wilson) vor der Tür, so dass der Geburtstag des Focker Nachwuchses in ein einziges Chaos zu kippen droht.

»Nostalgie des Lichts«



Nostalgia de la luz zeigt uns in der chilenischen Atacama-Wüste eines der bekanntesten Observatorien der Welt. In dreitausend Meter Höhe versammeln sich Astronomen aus aller Herren Länder, um die einmaligen Umweltbedingungen zu nutzen, die einen Blick bis fast an die Grenzen des Universums ermöglichen. Alles, was sie sehen, ist jedoch längst Geschichte, weil das Licht der Sterne Hunderte von Jahre braucht, um uns zu erreichen…
Die Astronomie nutzt Patricio Guzmán in seiner Dokumentation Nostalgia de la luz nur als Metapher für eine zweite Handlungsebene, eine ganz andere Art von Geschichtsschreibung. Hier berichtet er über verzweifelte Mütter, die während der Pinochet-Schreckensherrschaft ihre Söhne verloren haben und nach deren Überreste sie in der Wüste graben. Das trockene Klima konserviert nämlich auch menschliche Überreste perfekt…

»Rare Exports«



Regisseur Jalmari Helander inszeniert mit Rare Exports: A Christmas Tale einen Weihnachtsfilm der etwas anderen Sorte: In den Tiefen des Berges Korvatunturi, unweit eines kleinen finnischen Dorfes, liegt das wohl düsterste Geheimnis des Weihnachtsfestes begraben. Grabungsarbeiten einer ominösen Firma fördern jedoch die Wahrheit zu Tage. Jeder der glaubt, dass es den Weihnachtsmann nicht wirklich gäbe, der wird eines besseren belehrt. Der alte Herr mit rausche Bart ist real! Allerdings hat er nichts mit dem freundlich lachendem und Milch und Kekse liebendem Mann zu tun, auf den die Kinder der ganzen Welt jedes Jahr aufs Neue warten. In Rare Exports: A Christmas Tale bekommen wir eine gänzlich andere Version des Weihnachtsmanns präsentiert – eine böse. Santa Claus hat es sich zur Aufgabe gemacht die Kinder nicht zu beschenken, sondern zu entführen. Nur ein kleiner Junge und ein paar Männer aus dem Dorf stellen sich dem vermeintlich beliebtesten Mann der Welt in den Weg.

»Skyline«



Für den SciFi-Action-Streifen Skyline haben die Visual Effects-Künstler Colin Strause und Greg Strause auf den Regiestühlen Platz genommen. Die Brüder haben an großen Produktionen wie X-Men Origins: Wolverine und Titanic mitgearbeitet und bereits bei einer handvoll Filmen, unter anderem bei Aliens vs. Predator 2, auch selbst die Regiearbeit übernommen. Mit Skyline inszenieren sie einen visuell beeindruckenden SciFi-Thriller mit dem Film- und Serienschauspieler Eric Balfour in der Hauptrolle.

»Vergissmichnicht«



An Margarets (Sophie Marceau) 40. Geburtstag erscheint ein alter Notar (Michel Duchaussoy) an ihrem Arbeitsplatz, einer Pariser Konzernzentrale, und besteht darauf ihr einen Brief persönlich zu übergeben. Ungläubig muss Margaret in Vergissmichnicht feststellen: die Absenderin des Briefes war sie selbst. 33 Jahre zuvor übergibt ein junges Mädchen in einem kleinen südfranzösischen Dorf sieben Briefe an den Notar Mérignac. Dieser soll ihr die Briefe ab ihrem 40sten Geburtstag zustellen. Weil Margaret sieht, dass das Erwachsenwerden große Veränderungen bedeutet, will sie in Vergissmichnicht Vorsorge treffen, um an Dinge erinnert zu werden, die ihr als Kind wichtig waren. Der junge Notar nimmt den Auftrag ernst, kann seiner Neugierde aber nicht wiederstehen, liest die Briefe und versteht, dass dieser Auftrag der wichtigste seiner Laufbahn ist. Margaret hat Karriere gemacht, was soll sie da mit den Fragen eines kleinen Mädchens, ob sie sich treu geblieben ist? Natürlich landen die Briefe zunächst in Margarets Papierkorb, und doch arbeiten die Fragen aus der Vergangenheit an ihr aktuelles Leben in ihr. Sieben Briefe wird Monsieur Mérignac in Margarets Auftrag in Vergissmichnicht überbringen. Von Brief zu Brief kehren Margarets Erinnerungen an ihre Kindheit zurück, an ihre Mutter, an ihren Bruder an den tragischen Abschied von ihrer ersten großen Liebe Philibert. Margaret erkennt, dass sie den Forderungen ihrer Kindheit einen Platz in ihrem Leben einräumen muss. Und so kommt es in Vergissmichnicht zur Rettung beider Margarets in letzter Minute.

»Yogi Bär«



An Essen im Freien ist nicht mehr zu denken: Yogi Bär, der schlauste und verfressenste Picknickkorbdieb der Fernsehgeschichte schafft es auf die große Leinwand. Doch in Yogi Bär ist nicht mehr alles gut im Jellystonepark: Yogi und Boo Boo Bär sehen sich mit dem baldigen Verkauf des Parkes durch den gierigen Bürgermeister Brown konfrontiert. Die wunderschöne Landschaft soll durch ein Luxushotel verschandelt werden. Das würde viele Familienausflüge in die freie Natur unmöglich machen, und, was noch schlimmer ist, dass endgültige Ende der Picknickkorb-Saison bedeuten. Das kann Yogi Bär nicht zulassen. Gemeinsam mit Boo Boo und seinem Erzfeind Ranger Smith heckt er einen Plan aus, den Verkauf zu verhindern.




Kommentare (2)


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Kiddow
21.12.10 - 15:42
Ganz klarer Favorit: Meine Frau, unsere Kinder und ich.
Da ist sogar mal ein Kinogang drin

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Filmfreak
21.12.10 - 09:07
Mein Frau, unsere Kinder und ich sowie Skyline haben mein Interesse geweckt.

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