Hosted by World4YouDonnerstag, 19. Juli 2018 1 Film 6 Serien 14 Staffeln 14 Poster
Amazon Prime Filme


FE im Interview mit Roger Michell (Morning Glory - Teil 2)

Share @ Whatsapp
Auch Regisseur Roger Michell (»Notting Hill«, »Spurwechsel«) erschien zum Interview und gab uns mit seinen Antworten noch mehr Einblicke in die kommende Komödie.

Das Morgen Fernsehen und Sendungen wie „Daybreak“, haben sie sich so etwas schon vor dem Film angeschaut?
Ja, schon bevor ich in den Film involviert war, habe ich mich für diese Thematik interessiert. Mit Rachel habe ich dann ja für die Dreharbeiten auch einige Morgen TV Shows besucht. Die drei großen Shows in New York und auch eine in London haben wir begutachtet. Wir besuchten die Meetings und versuchten herauszufinden, wie so eine Show funktioniert. Es war eine neue und faszinierende Welt und ich habe jetzt auch einen sehr großen Respekt davor. Es ist natürlich leicht, sich darüber lustig zu machen, aber es ist auch sehr viel Arbeit.

Was würden sie sagen, wie nah liegt die viele Arbeit von Becky als Produzentin von „Daybreak“ an der Realität?
Also Becky ist ja nun zu Daybreak gekommen, als diese TV Sendung dem Untergang geweiht war, sowie bei einem sinkenden Schiff und alle dachten, dass sie nur wenige Wochen aushalten würde. Nur Becky weiß, wie man mit dem Vorhandenen umgehen muss und erkennt die Talente, dass von Mike und auch das von Collen. Also es ist eine ganz andere Situation und man kann es somit nicht mit der normalen Arbeit eines Produzenten einer Morgenshow vergleichen.
In den USA sind die Moderatoren übrigens unglaublich berühmt und die Morgenshows sind etwas ganz besonderes und außergewöhnliches, das kann man nicht mit Europa vergleichen. Millionen von Menschen in den USA schalten früh den Fernseher ein und verfolgen die Sendung, das bringt Geld ohne Ende.

Wie würden sie sich einordnen, sind sie eher für die seriösen Nachrichten oder für die unterhaltenden News?
Ich sehe mich irgendwie dazwischen, mal so mal so, also von beiden ein wenig, von beiden das Beste, die richtige Balance macht es aus. Der Film vermittelt auch diese Botschaft, die goldene Mitte macht es.

Wie war es mit diesen beiden unglaublichen Talenten zu arbeiten, also Diane Keaton und Harrison Ford zusammen zu haben?
Es war lustig und es machte Spaß. Vor diesem Film sind sich die beiden noch nie begegnet, irgendwie witzig. Es hat mich sehr überrascht, dass sich die beiden nicht kannten. Aber vom ersten Moment an neckten sich die beiden, sie waren etwas verrückt und durchgedreht, aber es passte einfach wunderbar.

Wie würden sie das Phänomen Harrison Ford beschreiben, eine Ikone, eine Person?
Er ist eine Ikone und repräsentiert für viele Menschen ein Leben, vor allem für die, die mit ihm seine Karriere verfolgen konnten, also die „Älteren“. Er ist wie die Beatles, eine Erinnerung an Momente des Lebens. Die Erwartungen, die an ihn gestellt werden erfüllt er und außerdem ist er ja auch ein Tischler. Dem zu folge ist er immer sehr gut vorbereitet und auch feinfühlig. Er sagt seine Meinung, gibt Ratschläge, er ist einfach exzellent. Das ist aber auch das Problem, denn wenn man mit einer Ikone zu arbeiten beginnt, dann denkt man anfangs immer nur daran, dass er eine Ikone ist, aber man muss ihn als Schauspieler nehmen und betrachten, um einen guten Film hervor zu bringen.

Wie sind sie damit umgegangen, wie kamen sie an den Punkt, ihn als Harrison Ford den Schauspieler zu sehen und nicht als Ikone?
Das war einfach, denn wenn man ein paar Minuten mit ihm verbringt, dann merkt man, dass er ziemlich offen ist und man mit ihm auch ganz normal umgehen kann. Bevor wir mit dem Dreh begonnen haben, verbrachten Harrison und ich ja schon viel Zeit miteinander, deswegen war es dann auch einfacher bei Drehbeginn. Ein Schauspieler muss man als Schauspieler behandeln und nicht als Filmstar.

Wenn man sagt „Horse and Hound“, dann weiß doch eigentlich jeder worum es geht?
Ja das stimmt, diese Szene aus Notting Hill ist wahrlich bekannt und gerade die Journalisten lächeln immer wieder darüber. Wir mussten die Szene übrigens zweimal drehen, denn auf dieser Zeitschrift, auf die Hugh Grant in diesen Moment blickte, war ein Rechtschreibfehler.


Geführt wurde das Interview von Katrin Gerber (Kiddow).

Kommentare (2)


Beitrag schreiben


Kiddow
11.01.11 - 13:32
Sehr lustig wurde es als er Harrison Ford und die Beatles in Verglecih zog...als Ikonen der Menschheit

Antwort abgeben

Filmfreak
11.01.11 - 09:05
Sehr schön auch über die Interessen, Angewohnten eines Regisseurs mehr zu erfahren und wie er mit den Schauspielerin im Alltag umgeht.

Antwort abgeben




Blogstatistik

GESAMT: 5.596 Beiträge
Jahr 2011: 1.026 Beiträge
Monat Januar: 76 Beiträge

Angemeldet bleiben?
Amazon Prime Unbegrenzter Seriengenuss