Kritik: 72 Stunden - The Next Three Days

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Als die Frau (Elizabeth Banks) von John Brennan (Russell Crowe) aus heiterem Himmel wegen Mordes verhaftet wird, bricht für ihn und seinen Sohn eine Welt zusammen. Felsenfest an die Unschuld seiner besseren Hälfte glaubend, versucht er alles ihm Mögliche, um Sie wieder aus der Haft zu bekommen. Als jedoch schließlich auch die letzte Instanz ihre Verurteilung bestätigt und Lara (Elizabeth Banks) einen Selbstmordversuch überlebt, bleibt John nur noch eine Wahl … er entwickelt einen perfekten Ausbruchsplan.

In gewohnt solider und ausdrucksstarker Manier führt uns Russell Crowe durch diesen Film. Ohne große Special-Effekts und ohne wilde und unrealistisch übertriebene Actionszenen auskommend, bietet der Film Spannung und Unterhaltung pur. Schon in den Planungsphasen des Ausbruchs scheitert John immer wieder an gewissen Punkten und macht so den Film einfach glaubhafter, als viele andere Filme dieser Art. Russell Crowe stellt den ‚einfachen‘ Mann wirklich perfekt dar. In vielen ähnlichen Werken wird der Hauptprotagonist plötzlich beinahe übermenschlich und kann ohne Gewissensbisse scheinbar alle Hürden locker nehmen. Bei »72 Stunden - The Next Three Days« ist das zum Glück nicht so. Ein ehemaliger Häftling (Liam Neeson), der über zahlreiche, erfolgreiche Ausbrüche ein Buch geschrieben hat, gibt ihm wichtige Tipps und Anregungen, was er unbedingt braucht und beachten muss, um an einen erfolgreichen Ausbruch überhaupt denken zu können. Viel Geld, eine Waffe und nur wenig Zeit muss John auftreiben und einkalkulieren, um seine Frau wieder in die Freiheit bringen zu können. Nun setzt John also alles daran, um die besten Voraussetzungen zu schaffen, damit der einzig mögliche Ausbruchsversuch vielleicht doch einen positiven Ausgang nehmen wird.

Fazit:
Der Film lebt von seiner glaubwürdigen Story und der guten Leistung von Russell Crowe. Positiv ist auch, dass am Ende des Films keine Fragen offen bleiben. Trotz einer Laufzeit von über zwei Stunden und wenigen Actionszenen wird einem bei diesem Film sicher nicht langweilig. Meine Erwartungen an diesen Film wurden erfüllt.

7,5 von 10 Punkten

Kommentare (2)


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Filmfreak
24.01.11 - 08:36
Ich freue mich ebenfalls nach Deiner Kritik Jürgen, schon sehr auf diesen Film!

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AmanRu
23.01.11 - 10:57
Schöne Kritik Jürgen.

Hab von dem Film bisher gar nichts gehört, nach deiner Kritik zu urteilen scheint es sich allerdings um einen Film zu handeln, den man sich mal schön abends anschauen kann.

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