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Vorschau: Kinostarts am 24. Februar - Drive Angry & mehr

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Zu den bekanntesten Filmstarts am Donnerstag, dem 24. Februar, gehören sicher »True Grit« (Remake), »Drive Angry 3D« und »Meine erfundene Frau«. Zu diesem Start bekommen wir u.a. Adam Sandler, Jennifer Aniston, Jeff Bridges, Matt Damon, Josh Brolin, Philip Seymour Hoffman, uvm. zu sehen. Hier der detailierte Überblick:

»Der ganz große Traum«


Der junge Lehrer Konrad Koch (Daniel Brühl) soll in einem altehrwürdigen deutschen Gymnasium im Jahr 1874 Englisch unterrichten. Um die Schüler für die fremde Sprache zu begeistern, greift er zu ungewöhnlichen Mitteln und bringt ihnen einen seltsamen Sport nahe, den er aus England kennt: Fußball.

Doch mit seiner unkonventionellen Art macht sich Koch bald auch Feinde: seine Kollegen, die nur auf preußischen Drill und Gehorsam setzen, genauso wie einflussreiche Eltern und Würdenträger der Stadt. Sie wollen Koch um jeden Preis loswerden - doch jetzt ergreifen die Schüler die Initiative …



»Die Jungs vom Bahnhof Zoo«

Die Lebensgeschichten von fünf Strichern, drei von ihnen sind Roma. Ionel begleiten wir mit der Kamera in sein Heimatdorf nach Rumänien, um zu zeigen, aus welchen Armutsverhältnissen Jungs wie er kommen. Nazif ist ein ehemaliger Bürgerkriegsflüchtling aus Bosnien, der als Kind nach Deutschland kam und schon als junger Stricher am Bahnhof Zoo harte Drogen konsumierte. Der junge Rumäne Romica hat eine Familie gegründet, deren Existenzgrundlage lange die Prostitution war.

Unter den Strichern gibt es auch minderjährige Jungs, die früh von Pädosexu- ellen missbraucht wurden und später in die Stricherszene geraten sind. Daniel- Rene ist einer von ihnen. Als junger Erwachsener leidet er noch heute massiv an den Folgen seiner traumatischen Erfahrungen. Unsere Hauptfigur ist Daniel, der mit sechzehn seine "Stricherkarriere" am Bahnhof Zoo in Berlin begann. An seinem Beispiel wird sehr deutlich, welche sozialen Umstände einen Einstieg in die Stricherszene begünstigen. Auch Straßensozialarbeiter, Wirte von Stricherkneipen und Freier wie der österreichische Schauspieler und Regisseur Peter Kern kommen zu Wort.



»Drive Angry 3D«

Der abgebrühte Kriminelle Milton (Nicolas Cage) ist ausgebrochen, um sich eine letzte Chance auf Erlösung zu erkämpfen. Er muss einer barbarischen Sekte das Handwerk legen, die seine Tochter ermordet hat - nur drei Tage bleiben ihm, bevor die Fanatiker bei Vollmond auch seine kleine Enkelin opfern. Seine Wut treibt ihn dazu, alle menschlichen Grenzen zu überwinden, um sich einen letzten Rest Menschlichkeit zu bewahren.

Unterstützt wird Milton von der jungen und attraktiven Kellnerin Piper (Amber Heard), die zu diesem Zweck den Sportwagen ihres Ex-Freundes klaut. Gemeinsam heften sie sich an die Fersen des Sektengurus Jonah King (Billy Burke) und seiner mörderischen Jünger. Kaltblütig lässt King auch die Letzten seiner Getreuen von Miltons hochfrisiertem schwarzem 71er Challenger niederwalzen, um sein Schicksal zu erfüllen und die Hölle auf Erden zuentfesseln.

Doch Milton hat zunächst ganz andere Probleme als die blutrünstigen Fanatiker: Er wird nicht nur von der Polizei verfolgt, sondern auch von einem rätselhaften Killer, der "Buchhalter" (William Fichtner) genannt wird. Mit raffinierten Methoden und hypnotischer Bestialität jagt der Killer Milton gnadenlos über die verlassenen Landstraßen des amerikanischen Südens. Milton bleiben nur der konstante Adrenalinschub und seine unbändige Wut, um mit Pipers Hilfe Kings Gefolgsleute abzuwehren, Rache für seine Tochter zufordern und seine Enkelin zu retten, denn die Frist für seine Chance auf Erlösungläuft unerbittlich ab.



»Engel des Bösen - Die Geschichte eines Staatsfeindes«

Renato Vallanzasca (Kim Rossi Stuart), der bereits im Alter von neun Jahren Straftaten beging, wurde noch vor seinem 27. Lebensjahr zum bekanntesten Verbrecher Italiens. Da er dabei stets einen gewissen Ehrenkodex wahrte, wurde er vor allem bei Frauen populär und zu einer Art Gentleman unter den Ganoven. Sein teuflischer Charme gepaart mit einem engelsgleichen Gesicht brachte ihm sogar den Spitznamen "il bene René" (der schöne René) ein.

Vallanzasca übernahm in den 70er Jahren zusammen mit seiner Gang durch eine Reihe von präzise geplanten Raubüberfällen, Entführungen und Tötungen die Kontrolle über die Mailänder Unterwelt und räumte dabei seine Rivalen aus dem Weg. Die italienische Polizei konnte ihn zwar mehrfach festnehmen, aber durch verschiedene, spektakuläre Gefängnisausbrüche sorgte Vallanzasca dafür, dass Staatsmacht und Gegner noch mehr erzürnt wurden und seine Legende noch weiter aufblühte …



»Jack in Love«

Jack (Philip Seymour Hoffman) ist ein liebenswerter Kerl um die 40, der sich in New York als Limousinen-Fahrer durchschlägt. Er führt ein ruhiges Leben, mit Frauen hat er keinerlei Erfahrung, und seine größte Leidenschaft gilt dem Reggae, wie man schon an seinen Dreadlocks sieht.

Doch Jacks bester Freund Clyde (John Ortiz) und dessen Frau Lucy (Daphne Rubin-Vega) bringen Bewegung in sein Leben. Sie wollen Jack mit Lucys Kollegin Connie (Amy Ryan) verkuppeln, und die beiden kommen sich nach einem ersten Treffen tatsächlich näher. Für die vorsichtige und romantische Connie lernt Jack Kochen und nimmt Schwimmunterricht, denn Connie möchte mit ihm Boot fahren. Im Central Park, im nächsten Sommer …



»Kinder der Steine - Kinder der Mauer«

Ein Schwarz-Weiß-Foto, sechs Jungen, um die zehn Jahre alt, posieren spritzig mit Victory-Zeichen für die Kamera. Das war in Bethlehem im Jahr 1989 während des ersten palästinensischen Volksaufstands und der Dreharbeiten zu Robert Kriegs Dokumentarfilm "Intifada - Auf dem Weg nach Palästina". Zwanzig Jahre später sind die Gebiete, die damals befreit werden sollten, von einer Mauer umschlossen. Wer waren die Kinder auf dem Bild? Wie leben sie heute? Leben sie noch? Mit dem Foto in der Hand kehrt das Filmteam nach Bethlehem zurück, um die Jungen zu suchen und kennen zu lernen.

Die sechs Kinder, heute Väter, waren zu jung, um die Intifada mit zu gestalten; sie haben weder politischen Analysen noch Rechtfertigungen. Sie leben bis heute in der Altstadt von Bethlehem, ihre Verbindung zueinander ist nicht abgerissen. Das Filmteam ist eins von unzähligen, die die besetzten palästinensischen Gebiete seit Jahrzehnten täglich belagern - und vielleicht das einzige, das je zurückgekehrt ist. Aus Sorge, aus Interesse und Anteilnahme.

Die kurze Begegnung zwischen Pose und Auslöser sowie die Rückkehr des Filmteams spannt ein fast zauberhaftes Band aus Fremdheit und Vertrauen. Die Männer erinnern, ulken, nehmen die Gäste mit auf ihre Arbeit und nach Hause. Sie diskutieren die Zerstrittenheit ihrer Gesellschaft und werden für kurze Zeit wieder zur Gang, deren Streifzüge unweigerlich an einer Mauer enden.



»Meine erfundene Frau«

Schönheitschirurg Danny Macabee (Adam Sandler) trägt einen Ehering, obwohl er gar nicht verheiratet ist. Denn er will mit möglichst vielen Frauen ausgehen, ohne bei ihnen die Erwartung zu wecken, auf der Suche nach einer festen Bindung zu sein. Als er aber eines Tages der Frau seiner Träume (Brooklyn Decker) begegnet, hat er plötzlich ein Problem: Danny muss so tun, als ob er sich ganz schnell scheiden lassen will.

Kurzerhand heuert er seine langjährige Assistentin Kathryn (Jennifer Aniston) und deren Kinder an, damit sie sich als seine künftige Ex-Familie ausgeben. Eine Lüge führt zur nächsten und am Ende landen alle zusammen bei einem Familienausflug auf Hawaii, wo jeder versucht, seine Version der Geschichte aufrechtzuerhalten, damit aus dem Traum kein Alptraum wird.



»Pina«

"Pina" ist ein abendfüllender Tanzfilm in 3D mit dem Ensemble des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch und der mitreißenden, einzigartigen Kunst seiner großen, im Sommer 2009 verstorbenen Choreographin.

"Pina" ist ein Film für Pina Bausch von Wim Wenders mit den noch gemeinsam mit ihr ausgesuchten Choreographien "Le Sacre du Printemps", "Vollmond", "Café Müller" und "Kontakthof", mit sparsam eingesetzten Bildern und Tondokumenten aus ihrem Leben. Und mit den im Frühjahr 2010 für die 3D-Kamera in und um Wuppertal getanzten, individuellen Erinnerungen der einzelnen Ensemblemitglieder des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch an den genauen, kritischen und liebevollen Blick ihrer großen Mentorin.

Wim Wenders und Pina Bausch hat in über 20 Jahren ihrer persönlichen Freundschaft die Idee eines gemeinsamen Tanzfilms nie losgelassen. Aber erst mit den neuesten Möglichkeiten digitaler 3D-Technologie fand Wim Wenders die ästhetischen Ausdrucksmittel, um die emotionale Ausdruckskraft von Pina Bauschs innovativem Tanztheater auf die Kinoleinwand zu bringen. Erst jetzt ist die Dimension des Raums im Kino angekommen und gestaltbar, die Dimension, in der Bewegung und Tanz ursächlich stattfinden, und in die das neue 3D-Kino den Zuschauer nun auf eine sinnliche Entdeckungsreise mitnehmen kann. PINA in 3D ist die aufregende Einladung in eine neue Welt.



»The Green Wave«

Wie ein begieriges Aufatmen, wie eine unaufhaltsame Welle breitete sich im Sommer 2009 der Wunsch nach mehr Freiheit im Iran aus. Die Farbe "Grün" der Anhänger von Präsidentschaftskandidat Mir Hossein Mussawi wurde zum allgegenwärtigen Symbol eines möglichen Wandels. Doch die friedliche Revolution scheiterte am Wahltag, und das Regime unter Ahmadineschad ging mit kaum vorstellbarer Gewalt gegen Oppositionelle, Aktivisten und Demonstranten vor.

Nach dem preisgekrönten Dokumentarfilm "Lost Children" und seiner liebevollen Komödie "Salami Aleikum" spiegelt Ali Samadi Ahadi in seinem Film THE GREEN WAVE die dramatischen Ereignisse vor und nach der Präsidentschaftswahl 2009 im Iran wider. Als bewegende Dokumentarfilm-Collage bebildert der Film das dramatische Geschehen und erzählt von den Gefühlen der Menschen hinter der Revolution. Facebook-Nachrichten, Twitter-Botschaften und eingestellte Internetvideos flossen in die Gestaltung des Filmes ein, und Hunderte echte Blogeinträge dienten als Vorlage für die Erlebnisse und Gedanken zweier junger Studenten, deren Geschichte sich als roter Faden durch den Film zieht.

Der Film schildert ihre anfängliche Hoffnung und Neugier, ihre verzweifelte Angst und den Mut, trotzdem weiter zu kämpfen. Diese fiktiven "Handlungsstränge" wurden als Motion Comic animiert - eine Art bewegter Comic - und umrahmen die hautnahen Bilder der Revolution und die Interviews mit bedeutenden Menschrechtlern und Exil-Iranern. Ali Samadi Ahadis Dokumentarfilm ist eine hochaktuelle Chronik der "grünen Revolution" und ein Denkmal für all jene, die an mehr Freiheit glaubten und dafür ihr Leben ließen.



»True Grit«

Die 14-jährige Mattie Ross (Hailee Steinfeld) ist fest entschlossen, den kaltblütigen Mord an ihrem Vater nicht ungesühnt zu lassen. Da die Behörden ihr nicht helfen, will sie den feigen Mörder Tom Chaney (Josh Brolin) mit eigenen Mitteln seiner gerechten Strafe zuführen. Für 100 Dollar engagiert sie den trunksüchtigen und raubeinigen U.S. Marshall Rooster Cogburn (Jeff Bridges), der es mit dem Gesetz selbst alles andere als genau nimmt.

Widerwillig lässt er sich von Mattie überreden, sie auf die Jagd nach Chaney mitzunehmen - quer durch die gesetzlosen Weiten der Prärie. Doch sie sind nicht allein, denn auch Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) will den Flüchtigen stellen, um eine Kopfprämie zu kassieren, die auf Chaney wegen eines weiteren Mordes ausgesetzt ist. Unfreiwillig ziehen sie zu dritt weiter, und schon bald kommt Mattie dem Mörder ihres Vaters gefährlich nah ...



»Ya Sonra«

Adem (Özcan Deniz) und Didem (Deniz Çakir) sind seit sieben Jahren verheiratet und lieben sich noch immer. Aber die Ehe ist abgestumpft. Adem zeigt seine Liebe und Aufmerksamkeit nicht mehr und Didem ist unglücklich in ihrer Rolle als Ehefrau, die ihr ihre Selbstsicherheit und ihren freien Willen raubt. Ihr einziger Halt ist ihre Arbeit.

Didem folgte ihrem Ehemann und gab Familie, Freunde und Karriere auf. Für ihn zog sie ohne zu zögern an Orte, die sie vorher nur von der Landkarte kannte. Nun erwartet sie die gleiche Aufopferung von Adem. Genau in diesem Moment tritt ein Märchenprinz in ihr Leben. Nun ist es an der Zeit aufzuwachen …

Kommentare (2)


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Kiddow
22.02.11 - 18:18
True Grit würde mich schon für einen Kinogang reizen...

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Filmfreak
22.02.11 - 16:25
Da sind ein paar klangvolle Titel dabei, wie ich finde...

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