Vorschau: Kinostarts am 24. März - Der letzte Tempelritter & mehr

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Nicolas Cage versucht die Unschuld eines Mädchens zu beweisen, das von Mönchen der Hexerei bezichtigt wird, Sascha Kekez mimt einen schwulen Pianisten und »Das Schmuckstück« mit Catherine Deneuve zeigt, wie viel mehr und was genau hinter Schönheit steckt. Am 24. März starten die neuen Filme - hier der Überblick:

»Das Schmuckstück«



1977: Madame Suzanne (Catherine Deneuve), Gattin des Regenschirm-fabrikanten Pujol (Fabrice Luchini), fühlt sich vernachlässigt. Sie vergleicht sich mit einer "Potiche", einer Porzellanvase, die keinerlei Funktion hat und nur hübsch anzuschauen ist. Auch Pujol sieht in Suzanne lediglich ein dekoratives Schmuckstück. Viel lieber vergnügt er sich mit seiner Geliebten oder im Nachtclub, beutet die Arbeiter in seiner Fabrik nach Kräften aus und fühlt sich ganz wie ein Grandseigneur. Doch das Spiel hat ein jähes Ende, als Pujol einen Herzanfall erleidet.

»Der letzte Tempelritter«



Europa im 14. Jahrhundert: die Pest wütet, Tausende fallen ihr zum Opfer.

Inmitten des mittelalterlichen Chaos' wird eine junge Frau (Claire Foy) festgenommen, welche unter dem Verdacht steht, als Hexe für die Ausbreitung der tödlichen Seuche verantwortlich zu sein. Um ihrem vermeintlichen Wirken Einhalt zu gebieten, beauftragt Cardinal D'Ambroise (Christopher Lee) den Ritter Behman (Nicolas Cage), sie ins Gefängnis zu bringen, wo ein geheimnisvolles Ritual auf sie wartet. Zusammen mit seinem Begleiter Felson (Ron Perlman) begibt sich Behman auf die Reise. Doch der Auftrag erweist sich als gefährlicher und mysteriöser als angenommen, denn um das Böse zu besiegen, müssen beide durch die Hölle.

»Gnomeo und Julia«



Neue Animationskomödie frei nach William Shakespeare

Das Gras ist ja bekanntlich immer grüner auf der anderen Seite des Gartenzauns, und bei dem Prachtstück von Graf Zinnoberrot sieht sogar Gräfin Blaublut rot. Seit jeher liegen sich die beiden benachbarten Gartenzwergenclans in den Mützen und reizen sich bis auf die Keramik. Höhepunkt der Streitereien sind halsbrecherische Rasenmäherrennen, in denen alles gegeben wird, bis die Sensen glühen. Doch der rotbezipfelte Tybalt (Jason Statham) spielt falsch und fährt den blaubezipfelten Gnomeo (James McAvoy) fast zu Scherben, der das Blatt erst in letzter Sekunde wenden kann: Tybalt rast gegen eine Mauer und zerspringt in 1000 Teile...

Jetzt geht die Fehde richtig los! Angestachelt von einem dümmlichen Hirschen namens Faun (Ozzy Osbourne) proben die Roten den Zwergenaufstand. Ausgerechnet jetzt begegnet Gnomeo in Nachbars komplett verwaisten Garten der wunderschönen Julia (Emily Blunt), und spontan möchte er alles hinter sich lassen und mit ihr hier die Samen für eine friedliche Gartenidylle säen. Dies gefiele übrigens auch Flamingo Featherstone (Jim Cummings), der dort einbeinig und einsam seit Jahren sein Dasein fristet. Auch die durchgeknallte Nanette (Ashley Jensen), eine redselige Springbrunnen-Froschfrau und Julias beste Freundin, ist entzückt. Doch die Rechnung hat Gnomeo ohne Julias Sippe mit ihrem wild entschlossenen Vater Graf Zinnoberrot gemacht, der den endgültigen Krieg der Gartenzwerge vom Zaun brechen will...

»Sascha«



Das Leben kann verdammt kompliziert sein!

Erst recht, wenn man neunzehn ist, schwul und heimlich verliebt in seinen Klavierlehrer. Schwulsein in Köln ist eigentlich kein Problem, es sei denn, man hatte noch kein Coming-Out, blendet aus, dass der Schwarm nicht sehr vertrauenserweckend ist, wird von der Mutter als Konzertpianist und vom Vater für die Familienheimkehr nach Montenegro verplant.

Und wenn für den Vater Homosexualität eine große Schande und absolutes Tabu ist, die beste Freundin sich etwas mehr von den gemeinsamen Treffen erwartet und der Klavierlehrer verkündet, für immer aus Köln weg zu gehen, dann wird es höchste Zeit, Entscheidungen zu treffen trotz aller Angst vor den Konsequenzen – und es gehört schon eine große Portion Mut dazu, endlich zu sich selbst zu stehen!

»The Roommate«



Als die junge Studentin Sara (Minka Kelly) ihr erstes Semester an der Uni antritt, bekommt sie Rebecca (Leighton Meester) als Zimmergenossin im Wohnheim zugewiesen.

Aus der anfänglichen Freundschaft der beiden jungen Frauen wird bald tödlicher Ernst, denn Rebecca entpuppt sich als Psychopathin, die von Sara regelrecht besessen ist. Aus Eifersucht fängt Rebecca damit an, jeden auszuschalten, der in Saras Leben eine Rolle spielt.

Kommentare (1)


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eichi
23.03.11 - 09:33
also auf der letzte tempelritter hab ich mich schon gefreut, auch wenn erste kritiken ihn nicht wirklich in den himmel heben. an diesem film stört mich vorab schon der - wie leider viel zu oft - deutsche titel.

auch auf the roommate hatte ich mich gefreut, doch dieser film scheint ja unterste schublade zu sein.

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