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Vorschau: Kinostarts am 04. August - Super 8, Die Schlümpfe & mehr

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Das überwiegend schlechte Wetter in Deutschland hat auch sein Gutes: So rechtfertigt sich ein Kinobesuch quasi von selbst. Wer sich hingegen in Sonne baden kann, findet vielleicht in unserer Kinovorschau trotzdem einen Grund, das sonnige Plätzchen zu verlassen und sich in eine geheimnisvolle Welt zu geben. Wie wäre es zum Beispiel mit »Super 8«? Oder mit den Schlümpfen, die bestimmt die ein oder andere Kindheitserinnerung wecken?

»Angele und Tony«



Kann aus nüchternen Erwägungen Liebe werden? Können zwei Menschen, die ihre Gefühle nicht gern zeigen, sich finden?

Angèle (Clotilde Hesme) sucht einen Mann, um neu anzufangen. Sie braucht einen Vater für ihren Sohn Yohan (Antoine Couleau) - sonst bekommt sie ihn nicht wieder. Auf ihre Anzeige meldet sich Tony (Grégory Gadebois), ein einfacher Fischer, der nicht viel Worte macht. Angèle glaubt, sie könne ihn mit ihrer Schönheit ködern.

Tony schreckt vor ihrer schroffen Art zurück. Aber er spürt ihre Sehnsucht und gibt ihr eine Chance als Verkäuferin. Seine Mutter Myriam (Evelyne Didi) ist nicht angetan von der neuen Hausgenossin. Was wissen sie eigentlich von dieser Frau, die ihren Sohn unbedingt heiraten will?

»Blue Valentine«



Derek Cianfrances intimes Lebenswerk über das Suchen, Finden und Verlieren der Liebe.

Deans (Ryan Gosling) und Cindys (Michelle Williams) einst von romantischer Leidenschaft dominierte Beziehung scheint nach 6 gemeinsamen Jahren am Ende zu sein und sich zu einem monotonen Eheleben mit Kind entwickelt zu haben. Wie es dazu gekommen ist, kann sich keiner von beiden erklären.

Eine gemeinsame Liebesnacht in einem Motel soll die alten Leidenschaften wieder wecken und holt tatsächlich zärtliche Erinnerungen an die anfängliche Zeit als Paar ans Licht zurück. Doch was als letzter Rettungsversuch galt, wird schnell zu einer erschütternden Gewissheit und stellt das Ehepaar vor ihre bisher härteste Entscheidung ihres Lebens...

»Der Albaner«



Arben (Nik Xhelilaj) lebt in den Bergen. Mit seinem Vater reist er regelmäßig als Gastarbeiter nach Griechenland, um Geld zu verdienen. Gerade genug, damit die Familie durchkommt. Arbens heimliche Liebe Etleva (Xhejlane Terbunia), die auf einem Hof in der Nähe lebt, wird von ihm schwanger. Doch ihr Vater will zehntausend Euro für die Hochzeit. Arben verspricht ihr, das Geld aufzutreiben. Er geht nach Deutschland. Aber in Deutschland wartet niemand auf Menschen wie ihn. Er hat kein Visum, ist "illegal", spricht die Sprache nicht. Hier ist er nur "Der Albaner". Um zu überleben, fängt er bei einer Reinigungsfirma an, für drei Euro die Stunde. Doch das reicht nicht für die Hochzeit.

Alles ändert sich, als er Slatko (Ivan Shvedoff) trifft, der sich eines Tages mit Lungenentzündung in das Abrisshaus schleppt, in dem Arben schläft. Er rettet seinen neuen Freund, und die Freundschaft öffnet Türen: Er findet Arbeit in der Schlepperbranche. Ein menschenverachtendes Geschäft, riskant, aber lukrativ. Arben ist gut, aber er steht auf der falschen Seite. Sein Chef wird von einem polnischen Rivalen getötet und Arben verliert all sein Geld. Allein und unter Zeitdruck wird ihm klar, dass er nur auf sich selbst zählen kann. Mehr Risiko – mehr Geld. Er überfällt den Polen und raubt ihn aus. Mit Mercedes, feinem Anzug und den Taschen voller Geld kommt er zurück nach Albanien. Aber er kommt zu spät. Etleva wurde von ihrem Vater verstoßen, weil sie ihr Kind nicht weggeben wollte. Doch Arben gibt nicht auf und macht sich auf die Suche.

»Die Schlümpfe«



Als der böse Zauberer Gargamel (Hank Azaria) die winzigen blauen Schlümpfe aus ihrem Dorf verjagt, purzeln sie aus ihrer magischen Welt versehentlich hinein in die unsere – und landen ausgerechnet mitten im Central Park von New York. Gestrandet in der fremden Großstadt, suchen die Schlümpfe nach einem Weg, um wieder in ihr Dorf zurückzukommen, ehe Gargamel sie ausfindig macht.

»Die Vaterlosen«



Ein großes, halbverfallenes Haus auf dem Lande. Hans (Johannes Krisch), der von seiner deutlich jüngeren Lebensgefährtin Anna (Marion Mitterhammer) gepflegt wird, liegt im Sterben. Sein Sohn Niki (Philipp Hochmair), der mittlerweile als Mediziner in München lebt, kommt gerade noch rechtzeitig ans Sterbebett.

Kurz nachdem Hans gestorben ist, treffen weitere seiner mittlerweile erwachsenen Kinder ein: der extrovertierte und im Leben orientierungslose Idealist Vito (Andreas Kiendl), die viel jüngere, durch eine neurophysische Störung beeinträchtigte Mizzi (Emily Cox) – und eine, mit der niemand gerechnet hat: Kyra (Andrea Wenzl), Hans' Tochter aus der Blütezeit der alternativen Wohn-, Lebens- und Liebesgemeinschaft. Niki und Vito haben sie nicht mehr gesehen, seitdem sich die "Hippies mit Gemüsebeet", wie die zweite Generation die Lebensform der Eltern gerne nennt, vor 23 Jahren im Streit getrennt haben und die Wohngemeinschaft zerfallen ist. Die damals achtjährige Kyra wurde kurz nach der Geburt von Mizzi, der gemeinsamen Tochter von Hans und Anna, samt ihrer lästig gewordenen Mutter vor die Tür gesetzt. Und jetzt erfährt Kyra, dass ihre Existenz der damals neugeborenen Halbschwester bis heute verschwiegen wurde. Die kollektive Weigerung, über Kyras Streichung aus der gemeinsamen Erinnerung zu sprechen, stachelt schließlich Mizzi dazu an, deren Spuren in der Familiengeschichte zu suchen.

»Im Bazar der Geschlechter«



Der Film zeigt auf erfrischende Art und Weise eine fremd erscheinende Kultur, die sich auf dem Weg der sexuellen Revolution unter dem Schleier befindet.

Ein Junggeselle, der zwischen Beziehungsangst und Liebessehnsucht schwankt, eine geschiedene Frau, die ums Überleben kämpft und ein Mann des Glaubens, der versucht, die gelebte Sexualität anderer mit seinem Dogmen abzustimmen. Ihre Geschichten kreisen um die Praxis der Zeitehe, auch Lustehe genannt, einer schiitischen Tradition im Iran, die es einem Mann und einer Frau ermöglicht, für einen befristeten Zeitraum zu heiraten. Die Ehe kann von einer Stunde bis zu vielen Jahren dauern - manchmal für fünf Goldmünzen im Jahr, manchmal für 100.000 Toman. Legalisierte Prostitution oder ein Schlupfloch für Paare, um eine Beziehung innerhalb des repressiven Rechts der Islamischen Republik Iran zu leben - religiöses Dogma trifft auf Macho-Sentimentalität, trifft auf weibliche Lebensrealität.

»Our Grand Despair«



Ender (Ilker Aksum) und Çetin (Fatih Al) – beide Ende 30 – sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit enge Freunde. Çetin war lange Jahre fort. Jetzt kommt er zurück nach Ankara und zieht bei Ender ein, genau wie es sich die Freunde in ihrer Jugend immer vorgestellt haben.

Ihr bester Freund Fikret (Baki Davrak), der in Deutschland lebt und seinen Urlaub in der Türkei verbringt, wird hier in einen Verkehrsunfall verwickelt, bei dem seine Eltern ums Leben kommen, er selbst wird verletzt. Als er nach Deutschland zurück muss, bittet er Ender und Çetin, seine Schwester Nihal (Gunes Sayin) in ihre Männer-WG aufzunehmen, bis sie in voraussichtlich zwei Jahren ihr Studium abgeschlossen haben wird. Nur widerwillig stimmen die beiden Freunde diesem Wunsch zu.

Anfangs fühlen sie sich von der Anwesenheit der jungen Frau gestört – Nihal empfinden sie als Eindringling. Die wiederum ist durch den Verlust der Eltern schwer traumatisiert und verweigert jeglichen Kontakt mit den beiden Männern. Nach einer Weile jedoch entwickelt sich eine Vertrautheit zwischen den dreien; das alltägliche Zusammenleben in den gemeinsamen vier Wänden schweißt sie zusammen, und sie genießen es, Zeit miteinander zu verbringen. Nihals Beziehung zu Ender, der als Übersetzer zu Hause arbeitet, ist eher intellektueller Natur, während sie mit Çetin, von Beruf Ingenieur, die alltäglicheren Unterhaltungen führt.

Etwas später geschieht, was geschehen muss: Ender und Çetin, die sich liebevoll um Nihal kümmern, verlieben sich in die junge Frau, ohne von der Liebe des anderen zu wissen.

»Plötzlich Star«



Grace (Selena Gomez), ein ganz normales Mädchen aus Texas, wird durch einen Zufall plötzlich zum Star, und ihr sommerlicher Trip nach Paris verwandelt sich zu einem märchenhaften Traum. Mit ihrer besten Freundin und ihrer Stiefschwester führt Grace plötzlich ein königliches Leben, und als sie die Identität einer anderen annimmt, entdeckt sie, wer sie wirklich ist.

Grace, die gerade erst die Highschool abgeschlossen hat, und ihre beste Freundin Emma (Katie Cassidy) arbeiten als Kellnerinnen. Beide hängen ihre Jobs an den Nagel, als sie die Chance für einen Trip nach Paris bekommen. Doch Grace' Mutter Pam (Andie MacDowell) und ihr zukünftiger Stiefvater Robert (Brett Cullen) wollen die Mädchen nicht allein fliegen lassen. So muss Grace' Stiefschwester Meg (Leighton Meester), eine echte Spaßbremse, als Aufpasserin mit nach Paris. Und schließlich versucht Emmas Freund Owen (Cory Monteith) die Reise auch noch durch einen Heiratsantrag völlig zu vermasseln. Doch Grace und Emma sind fest entschlossen, sich ihre Crème brûlée an der Seine nicht nehmen zu lassen, und so schaffen es die beiden Freundinnen mit Meg im Schlepptau letztendlich nach Frankreich.

Die Reise ihres Lebens verläuft allerdings völlig anders als gedacht. Eine hyperaktive Reiseführerin hetzt die Girls durch die berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt, während ihre "luxuriösen" Zimmer und ihre ständigen Streitereien sie zusätzlich demotivieren. Kein Wunder, dass die Stimmung durchhängt wie die Hintern in den Trainingshosen amerikanischer Touristen.

Doch dann wird Grace für das englische Society-Girl Cordelia Winthrop Scott gehalten und alles wendet sich zum Besseren. Versehentlich gelangen die Mädchen in den Besitz von Cordelias Einladung zu einem eleganten und noblen Wohltätigkeitsball in Monte Carlo. Und so nutzen sie die Gunst der Stunde, besser gesagt, die ganze Woche, lassen ihren deprimierenden Pauschaltrip sausen und machen sich auf gen Süden.

Mit unbeschränktem Zugang zu den Annehmlichkeiten und Privilegien des Society-Girls - prächtige Hotelsuite, Designerkleidung und Accessoires (darunter eine Halskette im Wert von vier Millionen Dollar) - stürzen sich die Mädchen in ein romantisches Abenteuer mit Yacht-Partys, Polospielen und höchst heiratstauglichen Junggesellen. Als aber die Halskette verloren geht und die echte Cordelia völlig überraschend auftaucht, müssen sich Grace, Emma und Meg auf ihre Südstaatenqualitäten, auf ihren Charme, ihren Verstand und ihren Mut verlassen, damit ihr süß verzuckerter Urlaub in Monte Carlo nicht abrupt in einer Katastrophe endet.

»Super 8«



Im Sommer 1979 wird eine Gruppe von Freunden in einer Kleinstadt in Ohio Zeuge eines katastrophalen Zugunglücks. Zufällig filmen sie die Katastrophe mit einer Super 8 Kamera. Schnell kommt ihnen der Verdacht, dass das Unglück kein Unfall war. Kurz danach wird die Kleinstadt von ungewöhnlichen Ereignissen heimgesucht. Der örtliche Sheriff versucht daraufhin die Wahrheit herauszufinden und entdeckt dabei etwas Schrecklicheres als sich alle vorgestellt haben.

Kommentare (1)


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Filmfreak
02.08.11 - 18:46
Meinem Interesse diese Woche gilt ganz klar Super 8.

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