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Kritik: Planet der Affen: Prevolution

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"NEIN!"

Dieses ablehnende Wort spiegelt nicht meine Meinung zu diesem Film wieder, sondern es ist das bereits bekannte Wort - das auch in den vergangenen Filmen gesagt wurde oder nicht gesagt werden durfte - das auch in diesem Prequel wieder eine entscheidende Rolle zugewiesen bekommt.

Dieser neue »Planet der Affen«-Film von Regisseur Rupert Wyatt hat eigentlich nicht wirklich viel mit seinen bisherigen Vorgängern gemeinsam. Zu den größten Unterschieden gehören sicher, dass es in der 2011er Version zum ersten Mal animierte Affen zu bestaunen gibt, und nicht Menschen, die in Kostümen stecken und das die im Moment zur Verfügung stehende Technik den Anfangswerken natürlich meilenweit voraus ist. Etwas kleinere Unterschiede sind, dass nun Gentests dafür verantwortlich sind, dass die Affen intelligenter werden und auf eine "Revolte" aus sind und nicht wie in der Vergangenheit, wo das Kind eines Affenpärchens, dass aus der Zukunft gekommen ist, für den Aufstand verantwortlich war.

Schade finde ich, dass man anhand der Trailer, die zu diesem Film veröffentlicht wurden, schon sehr viel - zu viel - über den Film erfahren hat. Etwas mehr Unwissenheit hätte diesen Film sicher noch besser wirken lassen. Was hier auf die Leinwand gezaubert wird hat wirklich große Klasse und man muss und sollte in keinster Weise mit Lob diesbezüglich sparen. Neben den traumhaften Effekten, allen voran natürlich die Affen rund um Caesar und Co., die bis ins kleinste Detail perfekt in Szene gesetzt wurden, wurden mit James Franco, John Lithgow und Freida Pinto auch Darsteller gewählt, die für die nötige Glaubwürdigkeit sorgen und mit ihrer Leistung einen wertvollen Beitrag in diesem Film leisten. Wirklich glücklich war ich auch über die Story des Films, die ich eigentlich über die komplette Spieldauer als Glaubhaft wahrgenommen habe und man sich so wirklich in den Film hineinversetzen kann. Nach einigen Minuten glaubt man doch tatsächlich, dass es irgendwann vielleicht wirklich einmal zu seinem (oder einem ähnlichen) Vorfall kommen könnte. Außerdem fand ich es extrem toll und passend - vor allem in der leider aktuell doch sehr gewaltorientierten Welt - das man den Aufstand der Affen als möglichst gewaltfreien Widerstand inszeniert hat. Auch das Ende des Films bleibt Glaubwürdig und somit der Linie des Films treu.

Seit einigen Tagen wird ja bereits über einen weiteren »Planet der Affen«-Film diskutiert und auch erste Ideen dazu wurden veröffentlich - ich kann nur sagen: Her damit!

Fazit:
Das Prequel zu »Planet der Affen« kann als gelungenes Drama gesehen werden, welches gut durchdacht ist, mit großartigen Darstellern und gelungenen Effekten überzeugen kann und perfekt in unsere Gegenwart passt. Regisseur Rupert Wyatt ist ein wirklich guter Film gelungen, der selbst Kritiker überzeugen sollte. Wer so wie ich ein Fan der alten »Planet der Affen«-Filme ist, der ist auch hier bei diesem Prequel gut aufgehoben!

8,8 von 10 Punkten

Kommentare (4)


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eichi
28.12.11 - 00:38
viel spaß dabei - bin gespannt, wie er dir gefallen wird!

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Chev
28.12.11 - 00:35
Ich werde ihn mir gleich anschauen... Ich bin gespannt.

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Filmfreak
15.08.11 - 09:03
Ich bin auch schon ganz gespannt auf diesen Film.

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Seth0487
15.08.11 - 05:36
Ich kann nur zustimmen! Wirklich ein super Film. Ich freue mich schon auf die Heimkino-VÖ. Danke für diese ausführliche Kritik!

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