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Winnetou: Dreharbeiten zum Remake ab 2012 in den USA

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Unser treuer User kurenschaub (Danke Luky) hat mich darauf hingewiesen, dass in nächster Zeit ein Remake des Karl May Klassikers »Winnetou« im Raum steht. Im Jahr 1963 brachte uns Regisseur Harald Reinl »Winnetou 1« in die Kinos. Die Rolle des Apachen Häuptlings übernahm Pierre Brice und sein späterer Blutsbruder Old Shatterhand wurde von Lex Barker gespielt. Darf man Constantin-Vorstand Martin Moszkovicz Glauben schenken, so besteht die Idee einer Neuverfilmung des Buches von Karl May bereits seit gut zehn Jahren und stammt noch von dem mittlerweile leider verstorbenen Bernd Eichinger. Angeblich ist das Projekt nun bereits fixiert worden und bereits 2012 sollen in den USA die Dreharbeiten dazu starten. Mit Michael Blake (»Der mit dem Wolf tanzt«) wurde auch bereits ein Autor engagiert. Wer in die Rolle des großen Häuptlings der Apachen schlüpfen wird, ist bisher aber noch nicht bekannt.

Das Remake von Constantin Film soll allerdings nicht die einzige Winnetou-Neuverfilmung werden:
»Winnetou: Die Blutsbrüder« soll ebenfalls nächstes Jahr gedreht werden (www.winnetoufilm.de), »Winnetou« (www.winnetou-movie.com) ist bereits in Arbeit, »Winnetou und der Schatz im Silbersee« soll auch ein Remake erhalten und außerdem hört man auch, dass es in der Schweiz einen neuen Winnetou-Film (von Filmproduzent Bernhard Burgener) geben soll. Genauere Details sind leider noch nicht bekannt, aber wenn man die bisherigen Webseiten zu den ganzen Neuverfilmungen betrachtet, hinterlassen die bisher leider keinen wirklich guten Eindruck. Meine ganze Hoffnung liegt also auf dem geplanten Remake von Constantin Film.

Passend zum Thema sei noch erwähnt, dass es ab dem 4. November 2011 die drei Original-Winnetou-Filme erstmals auch auf Blu-ray geben wird.

Kommentare (10)


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eichi
28.08.11 - 22:45
motiviert von diesem newsbeitrag habe ich mir bis gerade eben wieder einmal den ersten winnetou teil angesehen. da wurden erinnerungen wach!
nach dieser sichtung ist mir aber noch viel mehr klar, dass ich mich auf ein remake dieser filme freue. warum? weil zum einen die geschichte von winnetou wirklich schön ist und zum anderen eine moderne fassung von diesen filmen sicher auch ihr gutes haben kann (sofern das remake gelingt). bei den alten filmen sieht man halt doch recht gut, welch bescheidene mittel damals zur verfügung standen, im vergleich zu heute. witzig auch, wie ein old shatterhand zb einen gauner mit einem schlag quer über die schank befördert. von daher könnte eine neue, moderne und realistischere inszenierung durchaus gefallen und anklang finden.

eine frage habe ich nach meiner heutigen sichtung noch: warum braucht old shatterhand unbedingt sein sakko, in dem die dose mit winnetous halskette ist? er hätte ihm ja auch sagen, können, dass er die kette an sich genommen hat, während er ihn befreit hat ... wer außer ihm hätte wissen können, dass ihm seine kette bei der befreiung entwendet wurde?

und noch eine frage zum cast des remakes: wer könnte eurer meinung nach einen sam hawkens spielen? ralf wolter war ja einfach genial darin, oder?

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kurenschaub
24.08.11 - 13:18
der Erfolg der Sixties Filme hing sehr wohl von Pierre und Lex ab
(da war auch nicht unbedingt hochklassiges Schauspielertum nötig), die Musik von Martin Böttcher und die Locations in Kroatien waren dann auch noch herrliche Zusatzzuckerln.
Ich bin ein Kind dieser Zeit und weiß wie geradezu frenetisch diese Filme vom Publikum und den Kinobesitzern bejubelt wurden, die Filme begeisterten ein Millionen Publikum und die Leute standen Schlangen an den Kinokassen.
Als ich aber nun die Headlines( fast 50 jahre danach) in den Teletext Seiten las, kam bei mir Freude auf und ich habe kein einziges Mal mit Wehmut an Pierre & Co gedacht.
Der Schatz im Silbersee und die Winnetou Triologie waren für ihre damalige Zeit großartig, aber später verflachten diese Filme immer mehr.
Ein Klasse NEUER Winnetou Darsteller (is ja von einem echten Indianer die Rede, ein geiler neuer Cast und kluge Köpfe hinter der Kamera und bei der Constantin), warum sollte das nicht funktionieren. dabei sollte man auch nicht ständig das Gesülze
der Sechziger Jahre Generation (nur Pierre... nur der Lex sind die Wahren - es stimmt tatsächlich, die haben sich in anderen Rollen schwer getan) in den Vordergrund stellen und einem zeitgemäß aufgemachten Western, denn sich auch Junge reinziehen können, wirklich positiv gegenüber stehen.
Und so nah an Karl May wird auch die Neuverfilmung nicht kleben, Michael Blake wird das schon richten und ich entsinne mich wo gelesen zu haben, das es amerikanisch zugehen wird. Gut so! Kein Puristentum und ab mit dem alten Bart.
Somit bin ich wieder bei meinem Anfangssatz vor .einem Tag:
Schauma mal! Und offen sein für was Neues! Good Luck!

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eichi
24.08.11 - 10:55
danke für deine ausführliche antwort auf meine frage.
du magst schon recht haben mit deiner aussage. auch ich habe die filme mit winnetou sehr gerne gesehen und auch mir wird es wahrscheinlich schwer fallen, einen anderen darsteller an stelle von pierre brice in der rolle des häuptlings zu sehen, aber ... und auch das erwähnst du richtig ... wenn es gelingt, eine komplett andere inszenierung zu schaffen, die sich stark an die bücher von karl may hält und auch ein realistisches bild bietet (kleidung usw.), dann kann ich mir gut vorstellen, dass ein guter film daraus werden könnte. eine chance gebe ich der produktion auf alle fälle ... sollte es der film schaffen, erste positive kritiken zu sammeln, werden nach und nach auch die kritiker ein auge auf diesen film werfen.

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GASTBEITRAG
24.08.11 - 10:48
@ eichi:
Was mich zu meiner Meinung (besser keine Karl-May-Filme) bewegt:
Fast jeder gibt als Grund für eine evtl. Pleite einer Neuverfilmung an, dass es nur EINEN Winnetou und EINEN Shatterhand gab, nämlich Brice bzw. Barker.
Allein das zeigt, dass ein neuer Film von den meisten immer an diesen beiden gemessen werden wird, egal, wie auch immer das Drehbuch ist.
Dass ein neuer Karl-May-Film keinen Erfolg haben wird, liegt also größtenteils an den Zuschauern selbst, die bei Winnetou und Shatterhand halt eben nur Brice und Barker im Kopf haben.

Von einer großen schauspielerischen Leistung kann man jedoch bei beiden nicht gerade sprechen - der Erfolg der Filme aus den 60ern hängt auch sehr von der Filmmusik von Martin Böttcher ab, die in jeder Szene wie die berühmte Faust aufs Auge passte, und natürlich auch von den wunderschönen Landschaftsaufnahmen, die wir Dr. Harald Reinl und seinem Auge für Naturschönheiten verdanken. Und für jemanden, der die Filme in- und auswendig kennt, auch von den vielen liebenswerten Fehlern, die einem erst später aufgefallen sind.

Sollte es tatsächlich zu einem neuen Film mit den bekannten Figuren kommen, dann sollten sich die Kostümbildner auch an die Realität halten und nicht einem „Apachen“ ein „Lakota“-Kostüm aufs Auge drücken usw. Die ehemaligen DEFA-Filme (mit Gojko Mitic) sind in dieser Hinsicht weitaus authentischer, was aber auch an Liselotte Welskopf-Henrich liegt, die jahrelang immer wieder unter Lakotas gelebt und deren Leben studiert sowie Indianistik im Allgemeinen betrieben hat.

Ein neuer Film mit Winnetou und Shatterhand kann nur dann etwas werden, wenn sich die Filmemacher seitens des Drehbuchs und der Landschaft und der Filmmusik und der Kostüme etc. gänzlich von den ehemaligen Filmen distanzieren und das Publikum die alten Filme gänzlich aus dem Kopf gestrichen hat. Und zumindest bei Letzterem habe ich so meine gewaltigen Zweifel.

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eichi
23.08.11 - 23:07
warum glaubst du das? weil man die figuren zu sehr mit den bisher bekannten darstellern verbindet oder aus anderen gründen?

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GASTBEITRAG
23.08.11 - 21:52
Wenn sich Constantin einen Gefallen tun will, dann sollen sie die Finger von diesem Projekt lassen. Oder sich an die Verfilmung von Büchern begeben, die nichts mit Winnetou, Shatterhand oder Kara Ben Nemsi zu tun haben. Ein Remake der Karl-May-Filme, wie man sie kennt – auch wenn sich das Drehbuch mehr an den Büchern orientiert – ist meiner Meinung nach von vornherein zum Scheitern verurteilt.

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kurenschaub
23.08.11 - 16:45
Die Winnetou Triologie auf Blu Ray zu bringen ist echt cool.
Das Winnetou Projekt haben Bernd Eichinger und Bernhard Burgener eher zusammen losgetreten, die Constantin setzt es nun um .In der Gerüchteküche wird von einem echten Indianer als W. Darsteller gesprochen, sogar von Kevin Costner als Regisseur (wer soll das bezahlen), der sich in einem Interview äußerte gerne mal den Shatterhand zu spielen, aber leider dafür zu alt sei.
Aber Santer würde ihn auch reizen. Zitat Costner: Winnetou
ist großes Kino und die Amerikaner lieben großes Kino.
Am besten abwarten, immerhin stand die Winnetou Meldung in den Headlines desTeletextes von ARD und ORF den ganzen Samstag lang und alles weitere "schauma mal"!
Von einem großes Reinfall bis zum Blockbuster ist alles drin.
Aber bitte keine Oldie Kopie,so gut ein paar dieser Filme damals auch waren. Supercast, neue Ideen und heutiger Productionspfeffer sind gefragt.
Am besten ein geiler New Ami Western a la "True Grit" und ein überragender Winnetou Darsteller!

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Filmfreak
23.08.11 - 11:57
Ich werde diese Tatsache ebenfalls interessiert weiter verfolgen.

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eichi
23.08.11 - 10:55
stimmt schon, es wird sicher schwer werden, einen anderen darsteller in der rolle von winnetou zu sehen, aber ich kann mir gut vorstellen, das daraus ein guter film werden könnte. aber auch bei den anderen rollen ist durchaus interessant, mit wem sie besetzt werden: old shatterhand, nscho-tschi, intschu-tschuna, frederick santer und vor allem auch sam hawkens.

ich bin voller erwartung auf weitere news zu diesem projekt.

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brittlover
23.08.11 - 10:51
Winnetou war auch der Held meiner Kindheit, da bin ich doch sehr gespannt darauf ...und wer die Rollen übernimmt.

Aber es wird sehr schwer werden, denn es kann nur einen Winnetou geben: und das ist Pierre Brice!!!

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