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Special-Review: Sonic Generations (Multi)

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Manchmal vergeht die Zeit wie im Fluge: Es fühlt sich an als wäre es gestern gewesen, als Sonic the Hedgehog die Videospielwelt betrat und unzählige Herzen für sich gewann. Tatsächlich feiert der blaue Igel seinen 20. Geburtstag. Passend dazu veröffentlicht SEGA »Sonic Generations«, das nach einigen jüngeren Misserfolgen an die beliebten alten Schinken anknöpfen soll. Das soll als Verknüpfung zwischen den Klassikern und ihren Neuauflagen geschehen. Kurz: Klassiker vs. Moderne.

Simpler Spielspaß

Natürlich bieten sich allerhand Möglichkeiten, die klassischen Sonic-Adventures mit den neuen, den modernen, zu verknüpfen. »Sonic Generations« entscheidet sich für den mysteriösen Weg: Eine unbekannte Macht lässt Zeitlöcher entstehen, wodurch Sonic und seine Freunde in die Vergangenheit katapultiert werden. Als wäre das nicht schon schlimm genug, vermisst er daraufhin ein paar seiner Kumpel - die ihr folgerichtig retten müsst! Zudem sollt ihr der Ursache der Löcher auf die Spur kommen und den Bösewicht stellen, außerdem begegnet Sonic seiner jüngeren Version und alten Bekannten. Allerhand Geheimnisvolles steckt also im neuen Abenteuer des Igels, wobei man durchaus zugeben muss, dass Kreativität bei der Konzeption selbiger offenbar keine allzu große Rolle gespielt hat. Zeitreisen mit all ihren Konsequenzen und Eigenarten gab es in der Medienwelt schließlich schon immer - so bleiben zumindest in dieser Hinsicht Überraschungen aus. Negativ werten darf man diesen Umstand dennoch nicht, denn Sonic stand nie für hollywooddeske Stories - die hat(te) er nämlich gar nicht nötig. Er stand für simplen Spielspaß und Geschwindigkeit - beides vereint er in »Sonic Generations« gekonnt.

In feinster Jump 'n Run-Manier flitzt ihr sowohl in 3D als auch in 2D durch verschiedene Level, legt euch mit Feinden an und seid in erster Linie darauf aus, zu überleben und foranzukommen. Sonic besitzt nach wie vor die Fähigkeit, sich in einer schier unglaublichen Geschwindigkeit von A nach B zu bewegen, wodurch das richtige Timing eine besondere Rolle spielt. Es gilt im richtigen Moment zu springen oder langsamer zu werden, die passende Position für einen Absprung zu erhaschen und dabei nicht zu vergessen, die lebenswichtigen Ringe einzusammeln, denen ihr unterwegs begegnet. Zwischendurch gibt es Boss-Fights und grafisch eher mäßig inszenierte Zwischensequenzen, die die mittelmäßige Story forantreiben. Mehr Probleme gibt es kaum: Die Steuerung wirkt vor allem zu Beginn gewöhnungsbedürftig, da ungenau, die Positionierung der Kamera ist nicht in jeder Situation vorbildhaft; manchmal seht ihr schlichtweg nicht, wohin der Weg geht und landet somit im Abgrund. Ansonsten gibt es kaum etwas zu meckern: Die Sonic-Klassiker wurden grafisch recht gut in die Neuzeit verfrachtet, das Gameplay von »Sonic Generations« ist simpel, kurzweilig und spaßig. Was will man mehr?

Fazit:
Freunde der Sonic-Klassiker und Anhänger simpler, kurzweiliger Jump 'n Run-Games können bei »Sonic Generations« kaum einen Fehler begehen. Das Geburtstagsgeschenk, das anlässliches des 20. Jubiläums des blauen Igels von SEGA auf den Markt geworfen wurde, ist so, wie es sein soll: Spaßbringend und soniclike einfach gehalten. Passt, wackelt und hat Luft!

8,1/10/b>

Kommentare (2)


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Filmosoph
20.01.12 - 01:05
Ich hab das noch am Dreamcast gespielt!

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Filmfreak
20.11.11 - 19:37
Da feiert der blaue Igel doch tatsächlich sein 20-jähriges Jubiläum...wie die Zeit vergeht.

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