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Special-Review: Cabela's Big Game Hunter 2012

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Wer jagen möchte ohne töten zu müssen, der findet seit geraumer Zeit einige Videospiele, die ihm dies ermöglichen. In Cabela's Big Game Hunter 2012 schlüpft ihr in die Rolle eines erfahrenen Schützen, der auf der Jagd nach Auszeichnungen Wild zu erledigen hat. Keine Sorge: So blutig sich das anhört, so unblutig ist es tatsächlich.

Spurensuche

So ein Jäger will freilich geübt sein, weshalb ihr euch zunächst durch eine kleine Einführung kämpfen müsst. Schnell wird klar: Es geht nicht darum, gedankenlos auf das zu feuern, was euch in die Quere kommt - ihr sollt vorsichtig nur die Tiere schießen, die geschossen werden dürfen und sie vor allem nicht leiden lassen. Nach einigen wenigen, jedoch durchaus ausreichenden, Schießübungen geht ihr schließlich auf die Pirsch. Dort dürft ihr euch zunächst auf Spurensuche begeben, wobei das schwierigkeitsgradabhängige Hilfesystem brauchbare Hilfe leistet - per Knopfdruck werden die letzten Schritte des gesuchten Tieres angezeigt. Sobald ihr es gefunden habt, solltet ihr nicht ziellos zu ballern beginnen. Seid ihr nämlich z.B. zu nah herangerückt, werdet ihr bemerkt werden und es wird die Flucht ergreifen. Versteckt ihr euch hingegen, könnt ihr in aller Ruhe zielen und schießen.

Auch hierbei gibt es Vorgaben beziehungsweise Empfehlungen. Weil keines der Tier unnötigem Leid ausgesetzt werden soll, solltet ihr nur gezielte Treffer landen - beispielsweise in die Lunge. Zudem wird das Spiel abgebrochen, sobald ihr das "falsche" Wild trefft - weibliche Tiere sind z.B. tabu. Blutig läuft das ganze derweil nicht ab, fragwürdig ist lediglich, ob das Poserfoto am Ende des erfolgreichen Jagdganges tatsächlich notwenig ist. Abgesehen davon erweist sich Cabela's Big Game Hunter 2012 als trockene Jagdsimulation, die keinen Wert auf übertriebene Darstellungen setzt und das Jagdgefühl möglichst realitätsnah vermitteln sucht. Das funktioniert nicht nur durch die Spurensuche, auch müsst ihr beim Zielen und Schießen auf den Wind achten - tut ihr dies nicht, schießt ihr daneben - sowie dadurch, dass ihr bei Vögeln auf Geräusche achten müsst, um sie zu finden.

Fazit:
Cabela's Big Game Hunter 2012 ist eine erstaunlich sachliche Jagdsimulation, die trotz des Tierschießens enormen Wert darauf legt, dass alles möglichst "human" abläuft. Wer also auf die Jagd gehen möchte ohne tatsächlich einem Lebewesen weh zu tun, dem sei das Spiel bestens empfohlen.

Wertung: 7,4/10

Kommentare (3)


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Filmfreak
01.04.12 - 12:04
Hätt ich von diesem Game nicht erwartet.

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Jason
31.03.12 - 16:22
ups!
ist nachgetragen

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eichi
31.03.12 - 15:02
in punkten heißt das...?

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