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Vorschau: Kinostarts am 12. April - The Grey & mehr

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Leider sind wir in dieser Woche mit unserer Kinovorschau ein wenig spät dran, möchten diese hervorragende Chance jedoch nutzen, um für die Zukunft Besserung zu geloben. Als kleinen Trost haben wir eine doch recht ordentliche Auswahl an neuen Filmen zu bieten:


Battleship

Battleship
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Kaum ein Offizier hat je in der US-Navy derart schnell Karriere gemacht wie Alex Hopper (Taylor Kitsch). Aber dann begeht er einen Fehler, der ihn die Laufbahn kosten könnte: Er verliebt sich ausgerechnet in Sam (Brooklyn Decker), die Tochter seines Admirals (Liam Neeson). Ein Problem, bei dem ihm auch sein älterer Bruder Stone (Alexander Skarsgård), Kommandeur der USS Samson, nicht helfen kann.

Alex bleibt allerdings wenig Zeit, über sein Schicksal nachzugrübeln, denn bei einem internationalen Seemanöver im Pazifik gerät seine Einheit in eine Situation, auf die sie auch die beste Militärschule nicht vorbereiten konnte: Mitten auf dem Ozean wird die Flotte von den gigantischen Kampfmaschinen einer außerirdischen Macht angegriffen.


Einer wie Bruno

Einer wie Bruno
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Die 13-jährige Radost (Lola Dockhorn) lebt allein mit ihrem Vater. Doch Bruno (Christian Ulmen) ist kein Vater wie alle anderen. Er leidet an Oligophrenie, einer angeborenen Intelligenzschwäche und geistigen Behinderung, was ihn im Alltag mehr zu einem Spielkameraden als zu einem Erziehungsberechtigten macht. Trotzdem sind die beiden ein gutes Gespann, das sich auch mit List und Witz gegen manche Tücke des Jugendamtes behaupten kann.

Doch mit Radosts beginnender Pubertät offenbaren sich die ersten gravierenden Probleme. Je älter und reifer das Mädchen wird, umso mehr wird Radosts geistige Überlegenheit Bruno gegenüber bemerkbar. Und wie alle Erwachsenen findet auch Bruno in dieser Entwicklungsphase immer schwerer Zugang zu der Welt seiner Tochter. Was früher spielend gelang, endet jetzt in lautstarken Auseinandersetzungen. Bruno, der seine Tochter bedingungslos liebt, verzweifelt immer mehr.

Radost sehnt sich danach, ein ganz normaler Teenager sein zu dürfen, mit erster Liebe, erstem Kuss und den ersten Schritten ins Erwachsenenleben. Sie will nicht mehr rund um die Uhr Betreuungsperson sein für einen, der geistig auf dem Stand eines Zehnjährigen geblieben ist. Der schmerzliche Bruch scheint unausweichlich, als auch noch der lässige Benny Schmidtbauer (Lucas Reiber) neu in Radosts Klasse kommt und sich das Mädchen zum ersten Mal ernsthaft verliebt...


Juan of the Dead

Juan of the Dead
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Juan (Alexis Díaz de Villegas) ist ein Schlitzohr und Lebenskünstler. Er liebt Kuba, denn hier muss er nicht arbeiten. Doch ausgerechnet am 50. Jahrestag der Revolution tauchen in Havanna merkwürdige Dissidenten auf. Ein Virus scheint sie in blutrünstige Bestien verwandelt zu haben.

Das Staatsfernsehen ist sich sicher: Das Unheil kommt mal wieder aus Amerika. Bewaffnet mit Paddeln und Macheten ziehen Juan und seine Freunde los, um gegen die neue "Revolution" zu kämpfen und dabei noch etwas Geld zu verdienen...


Knerten traut sich

Knerten traut sich
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Lillebror (Adrian Grønnevik Smith) hat sich mit seiner Familie auf dem Land eingelebt. Die Mutter (Pernille Sørensen) arbeitet weiter im dörflichen Kramerladen, der Vater (Jan Gunnar Røise) zieht durch die norwegische Provinz und verkauft bunte Strumpfhosen, und der sechsjährige Lillebror und sein hölzerner Freund Knerten erleben tolle Fantasieabenteuer.

Die Ruhe und Harmonie sind bald dahin, die kleine Welt der 1960er Jahre ist in Unordnung, als Knerten ein apartes Birkenzweiglein namens Karoline trifft und das erste Mal jenes viel beschworene Bauchkribbeln spürt. Als Lillebrors Mutter nach einem mysteriösen Fahrradunfall im Straßengraben landet und schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wird, glaubt der aufgeweckte Junge an einen Kriminalfall und ermittelt zusammen mit Knerten mutig auf eigene Faust, unterstützt von Freundin Vesla (Amalie Blankholm Heggemsnes) und der kessen Karoline.


Krieg der Knöpfe

Krieg der Knöpfe
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"Ihr Schlappschwänze!" Schon immer bekämpfen sich die Kinder der Nachbardörfer Longeverne und Velrans ohne Gnade. Doch diese Beschimpfung kann sich keiner gefallen lassen - das bedeutet Krieg! Lebrac (Jean Texier), Anführer der Longeverne-Bande, ersinnt eine besondere Kriegslist: Den Gefangenen werden alle Knöpfe ihrer Kleidung abgeschnitten - besiegt und gedemütigt ist ihnen auch noch der Ärger zu Hause sicher. Und der Kampf hat jetzt einen Namen: Krieg der Knöpfe.

Als die hübsche Violette (Ilona Bachelier) neu ins Dorf kommt, wird aus der Unbekümmertheit des Kriegsspiels plötzlich Ernst. Denn im März 1944 hält auch in Südfrankreich der große Krieg Einzug. Eigentlich heißt Violette Myriam, ist Jüdin und wird durch einen Verrat bedroht. Jetzt gilt es zusammenzuhalten! Die Kinder und die Eltern aus den verfeindeten Dörfern haben nun keine andere Wahl, als sich zu verbünden und gemeinsam auf der richtigen Seite zu stehen ...


Martha Marcy May Marlene

Martha Marcy May Marlene
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Martha (Elizabeth Olsen) war verschwunden. Als sie nach Jahren plötzlich wieder auftaucht und von ihrer älteren Schwester Lucy (Sarah Paulson) und dessen Mann Ted (Hugh Dancy) in deren einsamen Ferienhaus aufgenommen wird, wird nach und nach klar, dass sie Verstörendes erlebt hat.

Die Erinnerungen, die sie nicht loslassen, zeigen, dass sich Martha einer sektenähnlichen Gemeinschaft um den gleichermaßen charismatisch wie auch bedrohlichen Anführer Patrick (John Hawkes) angeschlossen hatte. Zwar konnte Martha fliehen, fühlt sich aber noch immer nicht sicher.

Im Kontrast zu der Ruhe des Hauses am See steigt die Anspannung - auch zwischen den beiden Schwestern, die sich versuchen anzunähern und sich dabei doch voneinander entfernen ...


Monsieur Lazhar

Monsieur Lazhar
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Simon (Émilien Néron) entdeckt sie im Klassenzimmer: seine Lehrerin Martine, mit einem Schal erhängt. Diese menschliche Katastrophe versucht die Schulleitung dann mit einer neuen Zimmerfarbe und einer Psychologin aufzuarbeiten. Und mit einer neuen Lehrkraft, dem Algerier Bachir Lazhar (Fellag).

Nach einigen vor allem kulturell bedingten Startschwierigkeiten schafft es Bachir immer besser, den Draht zur Klasse zu finden. Dieser fällt es jedoch schwer, die Erinnerung über den Vorfall abzustreifen. Vor allem Simon und Alice (Sophie Nélisse) zeigen sich auffällig: Er reagiert mit Aggressivität, sie versucht den Selbstmord im Unterricht direkt zu adressieren.

Bachir gibt sich ein und wird den Kindern eine Stütze - gleichzeitig sind die Kinder für ihn selbst eine Hilfe, denn auch er hat einen schrecklichen Schicksalsschlag zu verarbeiten. Doch über Bachir hängt ein Damoklesschwert: Als politischer Flüchtling ist sein Verfahren immer noch hängig. Wird es abgelehnt, kann Bachir von einem Tag auf den anderen abgeschoben werden.


Nathalie küsst

Nathalie küsst
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Es ist Liebe auf den ersten Blick, als Nathalie (Audrey Tautou) ihren Mann François (Pio Marmaï) kennenlernt. Doch das Glück ist nicht von Dauer, François kommt bei einem Unfall ums Leben. Nathalies perfekte Welt bricht zusammen. Sie stürzt sich in ihre Arbeit, verschließt sich ihrer Umwelt, versucht, über ihren Verlust hinwegzukommen. Ihrem attraktiven Chef (Bruno Todeschini), der ein Auge auf seine hübsche Angestellte geworfen hat und auf die Chance hofft, sie eines Tages trösten zu können, erteilt sie eine Abfuhr. Sie glaubt, sich nie wieder verlieben zu können. Bis sie eines Tages aus heiterem Himmel in ihrem Büro ausgerechnet dem unscheinbarsten Mitarbeiter ihres Teams um den Hals fällt und ihn leidenschaftlich küsst.

Markus (François Damiens), der nicht weiß, wie ihm geschieht, verliebt sich Hals über Kopf in Nathalie. Als sie jedoch von dem Kuss nichts mehr wissen will, beschließt Markus, um nicht unglücklich zu werden, sie nicht mehr wiederzusehen. Das wiederum lässt Nathalie nicht zu, denn sie fühlt, dass Markus auf dem besten Weg ist, ihr Herz zu erobern. Doch das ungleiche Paar hat so einige Hindernisse im Kollegen- und Freundeskreis zu überwinden. Um ihrer ungewöhnlichen Liebe eine Chance zu geben, bleibt ihnen nur die Flucht – zurück in die Vergangenheit, und damit nach vorn...


The Grey - Unter Wölfen

The Grey - Unter Wölfen
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John Ottway (Liam Neeson) ist in Alaska bei einem Ölunternehmen angestellt, um dort die Bohrarbeiter vor wilden Tieren zu schützen. Er und ein Trupp Männer befinden sich auf dem Rückflug in die Heimat, als ihr Flugzeug in einen heftigen Sturm gerät und in der Wildnis abstürzt. Eisige Kälte empfängt die Männer in einer scheinbar unendlichen Schnee-Hölle.

Die acht Überlebenden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, versuchen sich in Richtung Süden durchzuschlagen - doch Hunger und Kälte sind nicht die größte Gefahr: Die Absturzstelle liegt inmitten eines Jagdreviers von Wölfen. Das Rudel hat die Männer bereits entdeckt und nimmt die unerbittliche Verfolgung auf.

In einem atemberaubenden Wettlauf gegen die Zeit liefern sich Mann und Wolf ein gnadenloses Duell um Leben und Tod. Nur gemeinsam als Gruppe können die Männer jetzt überleben. Jeder Fehltritt, jede Schwäche eines Einzelnen, kann sie das Leben kosten.


Unser Paradies

Unser Paradies
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Vassili (Stéphane Rideau) geht auf den Strich. Von seiner jugendlichen Schönheit ist wenig übriggeblieben, und seine Freier lassen ihn das spüren. Gewaltsam wehrt er sich gegen die Entwürdigungen, doch hat er die Verachtung, mit der die Kunden ihn und seinen Körper ansehen, längst verinnerlicht.

Dann, eines Nachts im Bois de Boulogne, entdeckt Vassili einen blutenden und misshandelten Jungen, der aus dem Nichts zu kommen scheint. Er nennt ihn Angelo (Dimitri Durdaine), den Engel. Es ist von Anfang an eine leidenschaftliche Amour fou, die beide erfasst, ohne Zweifel und Misstrauen, ohne Kompromisse.

Gemeinsam gehen sie auf den Strich, ermorden und berauben ihre Freier, fliehen schließlich aus Paris, um ihr Paradies zu suchen, wo sie mit allem aufhören und einen Neuanfang wagen können. Doch auch Vassilis Jugendfreundin Anna (Béatrice Dalle) und ihr kleiner Sohn können die Katastrophe nicht abwenden, auf die Vassili und Angelo zusteuern...


Work Hard - Play Hard

Work Hard - Play Hard
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Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch entdeckt. Carmen Losmann hat einen zutiefst beunruhigenden Film über moderne Arbeitswelten gedreht. Die Grenzen zwischen Arbeit und Lifestyle sollen verschwinden. Bei Auswahl, Motivation und Training der Mitarbeiter von morgen wird nichts dem Zufall überlassen. Selbstoptimierung steht auf dem Programm.

WORK HARD - PLAY HARD heftet sich an die Fersen einer High-Tech-Arbeiterschaft, die hochmobil und leidenschaftlich ihre Arbeit zum Leben machen soll. Einen Chef brauchen die modernen Mitarbeiter nicht mehr, den hat man ihnen schon längst ins Gehirn programmiert. Selbst moderne Büroarchitektur hat nur ein Ziel, den Mitarbeiter und seine Leistung zu optimieren.


Kommentare (3)


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brittlover
14.04.12 - 11:37
Yepp, hab eben den Trailer von "Juan of the Dead" gesichtet und kann dir nur zustimmen. *hehehehehehe* der is echt abgefahren. Der wird den Weg in meine Sammlung finden!

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Filmfreak
14.04.12 - 09:19
Neben den von dir genannten Filmen würde ich auch einen Blick bei 'Juan of the Dead' riskieren. Den Trailer dazu fand ich schon richtig abgefahren und irgendwie geil!

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brittlover
13.04.12 - 13:55
So richtig interessant is da eigentlich nur The Grey ...und evtl. Battleship.

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