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Special-Review: Blades Of Time (PS3 / Xbox 360)

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Uiuiui! Was sehen meine kurzsichtigen Augen da? Wer ist denn diese dralle Blondine, die bedrohlich mit Schwertern hantiert, irgendwas von Schätzen brabbelt und leicht bekleidet durch die Gegend hüpft? Ah! Ayumi nennt sich die Gute. Manchem mag sie aus dem indirekten Vorgänger X-Blades bekannt sein, wobei sie darin noch nicht so erwachsen und reif wirkte wie in Blades Of Time. Hier jedenfalls ist sie auf der Suche nach einem Schatz auf einer geheimnisumwobenen Insel und muss sich bald schon ersten Monstern stellen …

Ein kleiner Schatz

Viel mehr lässt sich über die Handlung leider nicht sagen, denn obschon sie reichlich Luft nach oben hat, wurde diese von den Entwicklern nicht hinreichend genutzt. Insbesondere die Erzählung hackt arg, kämpft mit mäßig inszenierten Videosequenzen und wird vorrangig von Audioaufnahmen wiedergegeben, die ihr auf euren Wegen finden könnt. Das Finden spielt ohnehin die Zentralrolle – zwar seid ihr in erster Linie auf der Suche nach einem größeren Schatz, findet derweil jedoch immer wieder Waffen, Aufzeichnungen, Ausrüstungsgegenstände und anderen Schnickschnack, der ähnlich gut versteckt ist. Damit ihr ihn nicht überseht, hat Ayumi einen außergewöhnlichen Kompass bei sich, der ihr einerseits die Richtung zur Hauptstory weist, andererseits aber auch in die Richtung zeigt, in der sich interessante Fundstücke befinden könnten. Praktisch! So lassen sich auch die meisten Schatztruhen schimpfen, da sie häufig nicht mit einem Code oder dergleichen versehen sind, sondern sich per Knopfdruck ohne Mühe öffnen lassen. Ein wenig merkwürdig ist das ja schon, aber … nun gut. Grundsätzlich fehlt Blades Of Time eine anständige und herausfordernde Rätselstellung – ich hätte mich gefreut, müsste ich meinen Verstand einsetzen, um weiterzukommen, stattdessen muss ich mich zumeist eher mit einer Vielzahl an abstrakten Monstern herumschlagen, die ich in feinsten Hack’n’Slay-Kämpfen mit Schwertern niedermetzle. Nette Schalteraufgaben gibt es zwar schon, mehr Spaß macht dann aber doch das Maschinengewehr und die Flinte, mit denen wir im späteren Verlauf auf die Jagd gehen.

Als kurzweilig erweisen sich die raschen Kämpfe mit den Insel-Monstern. Blades Of Time hält nämlich tatsächlich das ein oder andere sowohl nützliche als auch unterhaltsame Feature bereit. Ayumi kann beispielsweise die Zeit zurückspulen, wodurch ein Abbild ihrer selbst erscheint und genau das tut, was sie vorher tat. Kämpft sie zum Beispiel nun mit dem Schwert, spult zurück, kämpft ihr Klon weiterhin mit dem Eisen, sie selbst kann jedoch eigenständig ebendieses schwingen – dadurch habt ihr zwei oder mehr Kräfte und könnt größeren Gegnerscharen adäquat entgegentreten. Während ihr kämpft oder euch durch die durchschnittlich designte Spielwelt schleicht, gibt die junge Dame übrigens immer wieder Kommentare und Gedankengänge von sich. Die mögen unterhaltsam sein, fügen sich technisch häufig aber nur mäßig in das Spielgeschehen ein – ihre Stimme bleibt selbst dann ruhig und kontrolliert, wenn ihr wie von einer Tarantel gestochen springt, rennt oder euch eben Feinden stellt.

Fazit:
Blades Of Time richtet sich an all jene, die einen Schmankerl für zwischendurch suchen. Der Hack’n‘-Slay-Titel ist in vielerlei Hinsicht verbesserungsfähig, weiß aber durch das kurzweilige Kampfsystem trotzdem zu unterhalten. Wessen Erwartungen demnach nicht allzu hoch sind, kann ja mal reinschnuppern.

Wertung: 64%

Kommentare (4)


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RandyFisher
22.04.12 - 22:12
Das klingt ja zumindest vielversprechend. Mal schaun, ob ich es mir mal ansehe (wenn auch nicht auf der Konsole, die ich nicht habe).

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Jason
22.04.12 - 18:44
Es ist tatsächlich eine Spielwelt mit Story, keine Arenakämpfe.

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RandyFisher
22.04.12 - 17:45
Hat das Spiel denn wirklich eine Spielwelt inkl. Story, oder ist das eher auf Arenakämpfen basierend?

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Filmfreak
21.04.12 - 11:40
Wird dann wohl eher nicht so mein Fall sein...

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