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Special-Review: Men In Black - Alien Crisis (PS3/Xbox 360/Wii)

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Es gibt Produktionen, die schaffen es mit einer unglaublichen Leichtigkeit, eine ganze Sparte betreffende Klischees zu widerlegen. Und dann gibt es welche, die vollbringen es genauso easy, sie wieder zu bestätigen. Beispiel: Lizenzspiele. In den vergangenen Monaten gab es das ein oder andere Spiel zum Film, das wirklich gut war – und dann kommt Men in Black: Alien Crisis und macht den Aufschwung wieder putt. Was ist da nur los?

Mooralien

Eine Beförderung zu erhalten geht so unfassbar fix: War Peter Delacour eben noch ein schwarzgekleideter Kunsträuber, ist er im nächsten Moment bereits MIB-Agent und muss gegen die Alieninvasion kämpfen. Die Story, die auf der Leinwand unter anderem von Will Smith dargestellt wird, dürfte hinlänglich bekannt sein. Bald kommt ein frischer Teil in die Kinos und da verwundert es freilich nicht, dass ein Videospiel zur Promotion gehört – nur wirbt Alien Crisis nicht unbedingt für den Streifen. Alles beginnt mit einem erfolgreichen Raubzug, an dessen Ende die Flucht steht. Leider gestaltet sich diese anders als erwartet, denn problematisch sind nicht etwa Polizisten, sondern massenweise Aliens, die bewaffnet auf Peter losgehen. Eine der futuristischen Pistolen geschnappt, dürfen wir zurückschlagen! Wuhu!

Mehr gibt es an dieser Stelle nicht zu berichten. Ach, doch: Wer erinnert sich noch an Moorhuhn, den lustigen Shooter, in dem wir uns lediglich von links nach rechts bewegen und schießen durften? Alien Crisis hat gewaltig an deren Spielprinzip abgekupfert: Der Protagonist steuert sich nämlich von selbst, er lässt sich lediglich von Deckung zu Deckung bewegen. Zielen und Rumballern dürfen wir zwar noch, mehr aber nicht – hinsichtlich der stereotypen Gegnermassen ist das endlangweilig, monoton und macht schon nach wenigen Minuten keinen Spaß mehr. Der technische Zustand ist überdies auch nicht witzig: Alles wirkt eckig und kantig, geradezu so, als hätte es schon 10 Jahre auf dem Buckel. Überzeugen kann letztlich nur die Soundkulisse – die ist qualitativ in bester Ordnung, nur inhaltlich mangelt es ihr an Spannung und Abwechslung.

Fazit:
Lasst euch vom Spiel nicht die Lust auf den Film verderben, denn letzterer ist mit Sicherheit um Längen besser. Men In Black: Alien Crisis ist genau das, was an Lizenzspielen bemängelt wird: Lieblos, unkreativ und stumpf.

Wertung: 32%

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